Obwohl ich mich noch nicht 100% gesund fühlte und nicht so richtig fit wieder war, spielte ich gestern für meine Mannschaft TC Wahlstedt in der 2. Bundesliga mit.
Insgesamt gewannen wir gegen Essen mit 7:2. Ich konnte meine beiden Matches gewinnen. Im Einzel habe ich an Position 1 gegen Daria Jurak gewonnen. Nach gut geswpieltem ersten Satz wurden meine Beine aber sehr müde, so dass ich den zweiten Satz verlor. Ich konnte alle meine Kraft aber im Champions-Tiebreak mobilisieren und gewann den mit 10:8.
Im ersten Doppel habe ich mit Sandra Martinovic gegen Jurak und Küsgen souverän in zwei Sätzen gewonnen (Jurak steht immerhin auf WTA-Position 86 im Doppel!).
Prag und Straßburg
14.5.: Leider musste ich heute in Straßburg absagen. Ich bin immer noch krank.
13.5.: Krank in Straßburg angekommen. Irgendjemand scheint wirklich etwas dagegen zu haben, dass ich es noch schaffe, mich für die Wimbledon-Quali zu qualifizieren. Ich habe mich heute im Match bereits körperlich angeschlagen gefühlt. Auch mit meiner enormen Willenskraft habe ich es nicht geschafft, meinem Körper heute Höchstleistungen abzuverlangen. Meine Gegnerin hat gut gespielt, ich hätte, wenn ich so gespielt hätte wie gestern, aber eine sehr gute Chance gehabt, sie zu schlagen. Inzwischen weiss ich auch, warum mein Körper so schlapp war. Ich habe jetzt Fieber und im Flug nach Straßburg habe ich die Funktion der in den Flugzeugen ausliegenden Tüten testen dürfen. Ich befürchte, dass ich es nicht schaffen werde, bis morgen wieder so fit zu werden, dass ich spielen kann. Ich versuche jetzt zu schlafen. Morgen sehe ich weiter.
12.5.: Die ersten beiden Sätze verliefen so ähnlich wie auf Jersey. Nachdem ich den ersten Satz relativ klar für mich entscheiden konnte, hatte Anna im zweiten Satz besser gespielt. Im dritten Satz haben wir uns beide nochmal gesteigert. Anna ging mit 2:0 in Führung ich kämpfte hart weiter und Anna auch. Wir beide haben im dritten Satz richtig gut gespielt.
In den entscheidenden Momenten habe ich dann wohl etwas besser als sie gespielt und ich kann mich über einen weiteren Sieg über eine Spielerin im Ranking unter 200 freuen.
10.5.: Die Auslosung ist fertig. Ich muss gegen die an 7 gestzte Anna Floris spielen. Auf Jersey habe ich gegen Anna knapp in drei Sätzen verloren. Den ersten Satz hatte ich im März 6:1 gewonnen. Ich versuche dann jetzt zwei Sätze so zu spielen.
10.5.: Nun beginnt das Hauptfeld doch erst am Dienstag. Wir sind gestern hier in Prag angekommen und haben schon ein wenig trainieren können. Gestern Abend war hier ein kleines Unwetter. Die Wettervorhersagen für die kommende Woche sind ebenfalls nicht so gut. Hier gibt es keinen Fahrdienst. Es wird erwartet, dass man die 1-2 km vom Hotel zu Fuß zurücklegt.
6.5.: Durch Zufall entdecke ich, dass das Anfangsdatum des Turniers kürzlich geändert wurde. Puh!! Das Hauptfeld beginnt nun am Montag. Ganz schön erschreckend so eine kurzfristige Änderung. Diejenigen, die bereits einen Flug für Montag gebucht haben, müssen nun auch für Sonntag einen weiteren buchen. Meine Zugfahrkarte gilt zum Glück einen Monat ab Verkaufsdatum. Das offizielle Spielerhotel, das bis gestern dort noch ausgewiesen war, ist ab heute ebenfalls geändert. Es scheint, dass man bei diesem Turnier extrem flexibel sein muss.
6.5.: In der letzten Minute hat noch eine Spielerin aus dem Hauptfeld abgesagt, so dass ich nun erst am Montag in Ruhe anreisen kann.
1.5.: Mein nächster Wettkampf wird das 50.000$-Turnier in Prag sein. Seitdem die erste Zulassungsliste veröffentlicht wurde, stehe ich auf Platz 1 in der Qualifikation. Erfahrungsgemäß sagt immer noch jemand aus dem Hauptfeld ab, so dass ich dann ins Hauptfeld rutsche.
Aber hier ist es bis heute nicht passiert. Für mich bedeutet das dann, dass ich am Freitag statt am Montag anreisen muss, obwohl mein erstes Spiel höchstwahrscheinlich am Dienstag sein wird. Für mich entstehen dann ärgerliche Ausgaben, denn ich muss den Trainer und das Hotel 4 Tage länger bezahlen.
Ich hoffe ganz ganz stark, dass bis morgen doch noch jemand aus dem Hauptfeld absagt.
Stuttgart
27.4.: Carmen und ich haben ein richtig gutes Doppel gespielt. Wir konnten mit den an Position 4 Gesetzten gut mithalten. Leider hatten wir im Championstiebreak das Glück nicht auf unserer Seite und verloren denkbar knapp mit 8:10.
26.4.: Auch wenn es mich immer noch extrem ärgert, dass ich hier im Einzel keine gute Leistung gebracht habe, muss ich doch sagen, dass es ein ganz besonderes Erlebnis ist, bei diesem Turnier dabei sein zu können. Gestern haben Carmen und ich uns einen Porsche ausgeliehen und sind damit in die Stadt gefahren. (Ein echter Kontrast zu den Übernachtungen im Zelt im Sommer!).
Gleich spiele ich mit Carmen ein Trainingsdoppel gegen die Nr. 1 der Welt im Doppel, Cara Black. Das sind schon wirklich tolle Erlebnisse.
25.4.: Dass ich bei so einem hochrangigen Turnier schon alleine durch mein (und Carmens) Ranking ins Hauptfeld der Doppelkonkurrenz komme, ist ja schon schön. Ich trainiere fleissig weiter, um mich vielleicht doch noch mit diesem Boden anzufreunden. Vielleicht klappt es ja bis Dienstag.
25.4.: Heute klappte gar nichts, weder der erste Aufschlag, noch der Return. Mein größtes Problem ist hier dieser rutschige Boden. Im letzten Jahr hatte ich da ja schon grpße Probleme. Deshalb habe ich mich in diesem Jahr konsequenter darauf vorbereitet. Ich habe mir andere Außenschuhe gekauft und ich habe in einer Halle mit einem ähnlichen Boden trainiert. Trotzdem habe ich immer das Gefühl, dass ich hier hinfalle, wenn ich mich bewege.
So habe ich es trotz gewissenhafter Vorbereitung nicht schaffen können, mich für diese Bedingungen fit zu machen. Mein Spiel lebt nun einmal davon, dass ich meine Schnelligkeit einsetze und meinen ersten Aufschlag. Jetzt will ich aber hiermit Tatianas Leistungen nicht schmälern. Sie war heute ganz klar die bessere Spielerin.
24.4.: Ich habe gerade das erste Match des Porsche Grand Prix 2010 gewonnen. Carina hat sehr gut gespielt, sie hatte ja gegen mich nichts zu verlieren und spielte mutig und frisch. Ich fühle mich noch nicht 100%ig wohl auf diesem Boden. Morgen wird meine Gegnerin
POUTCHEK, Tatiana (BLR) sein.
20.4.:Die Beule am Kopf wird langsam kleiner und ich bin dabei, mich auf die Sandplatzsaison vorzubereiten.
Zur Zeit trainiere ich viel in einer Halle, die den gleichen Boden hat, wie die Halle in Stuttgart. In diesem Jahr bin ich aufgrund meines Rankings in die Qualifikation des Turniers gekommen. Vielleicht schaffe ich es ja, mich für das Hauptfeld zu qualifizieren.
Tessenderlo
14.4.An manchen Tagen hätte man lieber gar nicht aufstehen sollen. Heute war für mich so ein Tag. Ich durfte erleben, wie nah totaler Erfolg und nur Pech beieinanderliegen.
Bei Matchbeginn hatte die Halle 8° und der Bodenbelag des Centercourts war total wellig. Nicht gerade meine Lieblingbedingungen für ein Match. Ich startete toll, konnte gleich mit 3:0 in Führung gehen, verlor dann aber ein wenig den Faden. Viele eigene Fehler und noch viel mehr Schiedsrichterfehlentscheidungen
machten es mir nicht einfach, wieder zurück ins Match zu kommen. Ich kämpfte - ich hatte ja noch eine kleine Chance, die French Open Quali zu erreichen - hart und gewann den ersten Satz dann mit 6:4.
Zu Beginn des zweiten Satzes gab der Schiedsrichter einen von meiner Gegnerin geschlagenen Ball gut, der eigentlich 20cm im Aus war. Ich rannte, als ich sein Zeichen sah noch schnell zum Ball, spielte ihn auch stieß dabei aber mit meinem Kopf an die scharfe Kante des Stahlträgers der Halle. (Gibt es eigentlich einen Preis für die blödeste Verletzung, die man sich in einem Tennismatch zuziehen kann? Wenn ja, sollte ich mich dafür bewerben.)
Es blutete ein wenig und es entstand sofort eine riesige Beule. Die Physiotherapeutin gab mir Eis zum Kühlen. Leider war aber mein Kopf nun nicht mehr klar genug, um einen weiteren Satz zu gewinnen. Ich habs noch versucht, aber es hat nicht geklappt.
14.4. Gleich werde ich mein erstes Einzel hier in Tessenderlo spielen. Das Doppel haben wir (Justine Ozga und ich )gestern gegen die Topgesetzten Clerico/Shapatava äußerst knapp verloren. Hier wird auf Gummigranulat gespielt. Der Bodenbelag ist sehr gewöhnungsbedürftig. Mal sehen, ob es mir gelingt auch hier gut zu spielen.
Torhout
10.4. Was für ein Turnier!! 12 Siege in dieser Woche. Jetzt konnte ich auch noch das Finale gewinnen. Rebecca hat im ersten Satz sehr gut aufgeschlagen und sehr gut returniert. Ich hatte eigentlich keine Chance, diesen Satz zu gewinnen. Im zweiten Satz servierte sie nicht mehr ganz so gut und ich nutzte meine Chance, diesen Satz für mich zu entscheiden. Im dritten Satz lief dann alles nach meinem Plan. Insgesamt ist es mir in diesem Turnier wieder gelungen, mehr taktisch zu agieren. Ich hatte immer ein gutes Gefühl dafür, ob ich mehr nur verteidigen oder auf eigene Winner aus sein sollte. Ich freue mich riesig über diesen Erfolg.
9.4. Heute habe ich meinen ersten Doppeltitel auf der Tour gewonnen und dann gleich bei einem 50.000$ Turnier!! Aber erstmal zum Einzel: Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem ich aber dann die wichtigen Punkte für mich entscheiden konnte. Im ersten Satz ging ich mit 5:2 in Führung, dann spielte Bojana besser und es kam zum Tiebreak, bei dem Bojana mit 6:2 in Führung ging. Ich gab nicht auf und kämpfte weiter und gewann den Tiebreak noch mit 11:9. Im zweiten Satz führte ich zunächst 2:0, dann Bojana mit 5:2. Ich konnte das 6:6 erspielen und gewann den Tiebreak mit 8:6. Ich glaube, dass wir den Zuschauern in der Halle und vor dem Fernseher spannende Unterhaltung geboten haben. Statt zwischen den Matches zu relaxen, musste ich zur Dopingprobe. Trotzdem haben wir das Doppel auch noch gewinnen können. Justine und ich haben uns toll ergänzt und Hana Birnerova und Ekatarine Bychkova in zwei Sätzen schlagen können. Es ist immer ein schönes Gefühl, ein Turnier zu gewinnen.
8.4. Auch heute habe ich wieder zweimal gewonnen. Im Einzel gegen Kathrin Wörle. Sie spielt sehr unberechenbar und hat eine gute Übersicht auf dem Platz. Es war schwer, sich immer auf nicht vorher zu berechnende Schläge einzustellen. Ich musste auch ganz schön viel laufen, um zu gewinnen. Aber das kann ich ja gut. Das Endergebnis hieß dann 6:1 6:3. Im Doppel war ich dann zu Beginn ziemlich müde, aber Justine hat dafür umso besser gespielt und mich immer wieder motiviert. Dann lief es besser und ich spürte die Müdigkeit kaum noch. Morgen also Einzel Halbfinale und Doppelfinale.
7.4. Hier läuft ja alles prima! Ich habe heute schon wieder zweimal gewonnen. Im Einzel war es recht schwer. Sie spielte taktisch sehr gut. Sobald ich einen Ball etwas zu kurz spielte, übernahm sie die Kontrolle über den Ballwechsel. Zum Glück habe ich sehr gut aufgeschlagen. Im Doppel haben Justine und ich ebenfalls sehr gut gespielt und die an 2 gesetzte Paarung Yulia Fedossova und Aurelie Vedy im Champions-Tiebreak geschlagen.
6.4. GEWONNEN! Heute ist mir wieder ein Sieg gegen eine wesentlich höher platzierte Spielerin gelungen. Sie spielte sehr unangenehm. Sie hatte superharte Aufschläge und bei ihren Grundschlägen wusste man nie, ob ein Schlag mit viel Geschwindigkeit oder ein Ball mit viel Schnitt bei mir ankam. Trotzdem habe ich gewonnen. Ich muss wohl sehr gut gespielt haben. Das Match hat nicht mal eine Stunde gedauert.
5.4. Mit drei Assen und einem Doppelfehler startete ich in das Match gegen Karla Mraz. Dieses Auf und Ab war symptomatisch für den ersten Satz, in dem sich gute Phasen mit vielen eigenen Fehlern abwechselten. Im zweiten Satz
hat alles, was ich wollte, geklappt und somit habe ich wieder 6 Punkte für die Weltrangliste gewonnen. Morgen muss ich gegen Yulia Fedossova spielen. Zusammen mit Justine Ozga habe ich das Doppel ebenfalls gewinnen können. Das war ein total spannendes Match. Justine und ich konnten den ersten Satz mit 7:5 gewinnen, den zweiten Satz konnten Mandy Minella und Nicole Clerico für sich entscheiden. Obwohl wir im Championstiebreak meistens zurück lagen, haben Justine und ich nach spannendem Kampf 11:9 gewonnen.
4.4. Mit einem As beendete ich das Match gegen Elke Lemmens mit 6:0 6:3. Morgen werde ich gegen Karla Mraz um den Einzug ins Hauptfeld spielen. Doppel spiele ich mit Justine Ozga gegen Mandy Minella und Nicole Clerico.
3.4. Morgen spiele ich im nicht vor 11:30 gegen Elke Lemmens aus Belgien. Der Tennistag hier war lang, weil viele Matches mehr als 2 Stunden dauerten. Ich habe 6:3 6:3 gewonnen und hoffe, dass ich morgen ebenfalls gewinnen werde. Hier noch ein aktuelles Bilde von mir hinter unserem Hotel.
2.4. Ich spiele morgen nicht vor 16:30 gegen Steffi Distelmans, eine Belgierin, die eine WC für die Quali bekommen hat. Das Spielerhotel hier ist ein schönes Kastell mit einem schönen Park.
Am kommenden Freitag ist Sign-In für die Quali in Torhout.
Nach dem intensiven Training in der Wintersaison werde ich nun hauptsächlich Turniere spielen.
Im April erstmal die beiden Turniere in Belgien, dann folgt im Mai eine bunte Mischung aus Turnieren und Bundesligaspielen. Ich freue mich schon darauf, alles, was ich dazugelernt habe, in mein Match einzubauen. Übrigens - es ist wieder ein Stück von meiner neu designten Webseite fertig. Ich hoffe, es gefällt Euch.
Jersey
24.3.: Sowas Blödes! Im ersten Satz spiele ich traumhaft und ich
habe ihr echt kaum eine Chance gelassen, Punkte zu machen. Im zweiten
Satz führe ich 5:4 und habe eigenen Aufschlag und fange an
nachzudenken. Die vielen kleinen technischen Änderungen haben sich noch
nicht automatisiert und verlangen viel Konzentration meinerseits. Es
klappte dann alles nicht mehr so wie vorher und ich habe dann versucht,
den Ball mit mehr Sicherheit ins gegnerische Feld zu spielen. Damit
habe ich Anna aber nicht in Schwierigkeiten gebracht. Sie fand zurück
zu ihrem Spiel und konnte aufgrund ihrer Erfahrung den zweiten und
dritten Satz gewinnen. Trotzdem merke ich, dass ich auf dem richtigen
Weg bin. Ich freue mich schon auf die nächsten Matches bei denen meine
Schläge selbstverständlicher gespielt werden. Übrigens habe ich auf
dieser Website einen Twitter-Feed installiert, so dass ich einfacher
und ohne viel Aufwand gleich nach meinen Matches die Ergebnisse auf
diese Seite bringen kann.
23.2.: Ich habe 3 und 0 gewonnen.
Heute hat alles schon viel besser geklappt. Auf dem Lehrgang bei dem
Turnier in Biberach hat Barbara Rittner mir noch einen Tipp bezüglich
des Ballwurfes beim Aufschlag gegeben. Diesen Ratschlag habe ich
umgesetzt und dabei sind mir noch Verbesserungen für die Grundschläge
eingefallen, die ich zusammen mit meinem Trainer Sönke Capell
erarbeitet habe.So viele Veränderungen sollen dann erstmal im Match
umgesetzt werden. Gestern hatte ich dabei noch Schwierigkeiten, heute
ist es mir gelungen. Meine Gegnerin steht ja nicht sehr viel hinter mir
in der Rangliste und hat schon viele gute Spielerinnen geschlagen.
Heute bin ich sehr zufrieden mit mir. Doppel werde ich hier wieder mit
Carmen Klaschka spielen.
22.3.: Ich bin zwar nicht zufrieden mit meiner Leistung, aber ich habe trotzdem klar gewonnen. Morgen wird's bestimmt besser.
21.3.:
Gestern bin ich zusammen mit meinem Vater hier auf Jersey - trotz des
Streiks der BA - gut angekommen. Mein Vater findet die Landschaft der
Kanal-Inseln so schön. Deshalb wollte er mich bei diesem Wettkampf so
gern begleiten. Ich hoffe auf eine gute Auslosung. Dieses
25.000$-Turnier ist ausgesprochen gut besetzt. Ich stehe zur Zeit mit
meinem Ranking von 298 auf Platz 9 der Quali. Vor zwei Jahren kam man
hier mit einem Ranking von 480 noch ins Hauptfeld.
So, die Auslosung ist jetzt fertig. Ich muss im ersten Match gegen Hope Johnson spielen, drittes Match nach 9:30.
Biberach 21.02.2010 14:38
28.2.: Leider haben wir nicht gewonnen. Unsere Gegnerinnen haben ausgezeichnet gespielt, sie waren ja auch beide ehemalige Top-100-Spielerinnen. Sie haben sehr variabel gespielt und uns hat im Endeffekt das Quäntchen Glück gefehlt. Trotzdem war das für mich ein unerwarteter Erfolg und die sind ja immer besonders schön.
27.2.: Endspiel erreicht. Carmen und ich haben wieder gut harmoniert. Wir lagen am Anfang 0:3 zurück, spielten dann aber konzentrierter weiter und gewannen den ersten Satz mit 6:3. Wenn wir morgen nicht zu aufgeregt sind, haben wir eine reelle Chance das Endspiel zu gewinnen.
25.2.: Barrois und Meusburger gingen mit 3:0 in Führung, da sah es schon nach einem klaren Sieg für Barrois/Meusburger aus. Aber Carmen und ich haben uns ins Match zurückgekämpft , gewannen den ersten Satz mit 6:4. Wir haben übrigens wieder ganz toll gespielt - mussten wir ja auch, um gegen diese Gegnerinnen zu gewinnen. Dieser Erfolg im Doppel hat mich bisher bereits um ca. 200 Plätze in der Weltrangliste aufsteigen lassen. Allerdings lege ich zur Zeit den Hauptfokus auf das Einzel. Im Doppel achte ich nur darauf, dass ich ein Ranking behalte. Es ist normalerweise einfach zu teuer, extra wegen Doppel noch ein paar weitere Übernachtungen zu bezahlen und eventuell die Quali für das nächste Turnier nicht spielen zu können.
Das Doppelhalbfinale wird wieder erst übermorgen sein. Ich hoffe, ich bekomme morgen hier mehr Gelegenheit, etwas mehr zu trainieren, als es bisher der Fall war.
23.2.: Maria-Elena war wie erwartet eine starke Gegnerin. Doch mit 5:7 und 4:6 zu verlieren ist ja schon mehr als nur gut mitgespielt. Lange Zeit heben wir durchaus gleichwertig gespielt, allerdings muss ich zugeben, dass Maria-Elena dann immer in den entscheidenden Momenten ein wenig besser war als ich. Ich bin sehr froh darüber, hier die Wild-Card bekommen zu haben und einmal gegen eine so gute Gegnerin spielen zu können. Ich bin natürlich im Moment enttäuscht, aber wenn ich ehrlich mit mir bin, muss ich feststellen, dass ich zur Zeit bereits viel besser in Form bin als geplant. Ich glaube, dass es nicht allzu lange dauert, bis ich auch so gut spiele wie Maria-Elena. Vielleicht klappt es ja gleich im Doppel besser.
Ja, es hat dort besser geklappt. Ich habe noch nie in meinem Leben so gut Doppel gespielt. Alles lief ab, wie in einer Automatik. Ich wusste einfach, wo ich stehen musste und wo ich den Ball hinspielen musste. Es war fast wie in einem Flow-Zustand (den habe ich bisher nur im Matheabitur erlebt). Carmen war eine wirklich tolle Doppelpartnerin.
22.2.: Die Auslosungen für das Einzel und das Doppel sind draußen. Ich muss morgen zweimal spielen. Im Einzel gegen die an 5 gesetzte Italienerin Maria-Elena Camerin. Doppel spiele ich mit Carmen Klaschka gegen Klementschitz/Oprandi.
Heute bin ich den dritten Tag in Biberach. Hier habe ich vom DTB eine Wild-Card für das Hauptfeld bekommen. Barbara Rittner macht mit den deutschen Teilnehmerinnen hier einen Vorbereitungslehrgang. Heute gings schon vor dem Frühstück um 7:30 Uhr auf den Tennisplatz. Ich fühle mich auf diesen Plätzen wohl und hoffe, dass ich am Dienstag oder Mittwoch die Leistungen vom Training auf den Wettkampf übertragen kann.
Stockholm 06.02.2010 06:21
10.2.: Leider habe ich heute in drei Sätzen gegen Irina Buryachok verloren. Obwohl ich den zweiten Satz mit 6:0 gewinnen konnte, muss ich doch sagen, dass ich ziemlich schlecht gespielt habe. Grundsätzlich lief beim Turnier in Wrexham alles so, wie ich es mir gewünscht habe. Bei den Turnieren in Sutton und Stockholm habe ich nicht an diese Leistungen anknüpfen können. Hier lief es teilweise gut und teilweise nicht so gut. Mein Ziel für die Zukunft ist es, konstanter meine Leistungen bringen zu können.
9.2.: GEWONNEN! Und das erste Mal ein Ranking unter 300!! Nachdem ich mit 6:4 und 3:0 in Führung ging, hat Gabriela aufgegeben. Mit diesem Sieg habe ich in diesem Jahr bereits 35 Punkte gewonnen. Hier haben wir zur Zeit Probleme mit dem Hotel. Ich musste gestern ausziehen, durfte dann aber wieder einziehen. Heute haben die Hotelmitarbeiter gesagt, dass Justine, Carmen und ich nur hier weiter wohnen können, wenn wir uns drei ein Zimmer teilen. Sönke ist gestern bereits in die Jugendherberge gezogen. Dieses Hin und Her mit den Schlafmöglichkeiten ist ja nicht gerade leistungsfördernd.
8.2.: Ich habe heute gut gespielt. Vor allem bin ich viel ans Netz gelaufen, um dort den Punkt abzuschließen. Jetzt hoffe ich auf eine gute Auslosung für das Hauptfeld, außerdem muss ich mich um meine Wäsche kümmern.
7.2.: Ich konnte gegen Anette MUNOZOVA (SWE) 6:0 6:0 gewinnen. Anette hat jeden Ball mit aller Kraft gespielt. Damit sind ihr dann einige spektakuläre Punkte gelungen, letztendlich konnte ich aber jedes Spiel gewinnen. Jetzt bin ich ziemlich müde und werde versuchen, mich bis morgen zum Qualifinale zu erholen. Ein Sieg würde mir einen weiteren WTA-Punkt bescheren. Damit werde ich dann ziemlich genau bei Rang 300 stehen. Um unter 300 zu kommen, müsste ich weiterhin noch eine Runde im Hauptfeld gewinnen.
Auf gehts nach Stockholm. Das wird ja wieder ganz schön stressig. Gestern noch in Sutton gespielt und morgen in Stockholm. Diejenigen, die direkt im Hauptfeld sind, haben es komfortabler. Wenn man, wie ich hier, Quali spielen muss, hat man nur wenig Zeit zwischen den Turnieren. Wir werden um 13.50 in London abfliegen und um 17:20 in Stockholm ankommen. Dann folgen noch ca. 2 Stunden Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hotel. Wahrscheinlich wird heute keine Zeit mehr zum Training auf dem Platz sein. Das Sign-In für mich wurde von dem Supervisor in London vorgenommen. Sutton 31.01.2010 14:55 [mona barthel]
5.2.: Da habe ich heute eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Komisch. In den Tagen vorher hatte ich ja immer ein wenig Probleme mit meinem Magen. Heute morgen wachte ich auf und dachte: prima, alles wieder in Ordnung. Nur auf dem Platz dann wohl doch nicht! Anna hat ihren Heimvorteil konsequent genutzt und mit ihrem soliden Spiel heute so klar gegen mich gewinnen können. Von meiner Seite kamen viel zu viel einfache Fehler, ständig hatte ich die Möglichkeiten, das Match wieder kippen zu lassen, was dann aber nie gelang. Die einzelnen Spiele gingen häufig über Einstand, aber das bessere Ende hatte fast immer Anna. Ich ärgere mich ziemlich, denn dieser Sieg hätte mich auf jeden Fall unter die ersten 300 der Weltrangliste gebracht. Jetzt fahre ich morgen nach Stockholm, wobei dort die Gegnerinnen in der Quali ebenso stark wie Anna sind. Ich hätte besser hier gewinnen sollen.
4.2.: Endlich mal wieder ein Viertelfinale in einem 25.000$-Turnier erreicht! In den Herbstferien 2008 hatte ich das in Glasgow schon geschafft, im Jahr 2009 wollte es mir nicht gelingen. Evelyn ist als Gegnerin nicht zu unterschätzen. Sie hat viel Wettkampfpraxis und spielt sehr solide und läuft viel. Der extrem rauhe Bodenbelag, der die Bälle so langsam macht, kommt somit Evelyns Spiel entgegen. Ich war mit meinem Spiel sehr zufrieden heute, vor allem mit meiner Beinarbeit. Ich glaube, ich bin noch nie so schnell gelaufen wie heute. Die Gegnerin von morgen steht noch nicht fest, das Spiel läuft noch.
3.2.: Heute musste ich nicht nur gegen die Gegnerin, sondern auch gegen Übelkeit kämpfen. Wenn ich nur die Ursache der Übelkeit kennen würde. Ich hoffe, ich habe nur etwas Unbekömmliches gegessen. Trotzdem ist es mir gelungen, zu gewinnen, aber ich habe nicht gut gespielt. Irgendwie habe ich immer an meinen Magen denken müssen. Ich arbeite daran, dass es mir morgen wieder besser geht. Mit den 8 Punkten von heute werde ich ca. auf Rang 312 kommen. Das sind schon wieder fast 20 Plätze nach oben.
2.2.: Die Auslosung ist jetzt draußen. Ich muss morgen früh gleich das erste Match betreiten. Die Gegnerin kommt aus Russland und ist an Position 8 gesetzt. Ich werde mein bestes geben. Drückt mir die DaumenLächeln.
Heute bin ich nach Sutton (London) gefahren, um dort ein weiteres ITF-Turnier (25.000$) in Großbritannien zu spielen. Ich stand an Position 1 in der Qualifikation und bin nun aber aufgrund einer weiteren Absage noch ins Hauptfeld gerutscht. Damit habe ich auf jeden Fall schon einen Punkt. Trotzdem ist es etwas ärgerlich, dass ich heute anreisen musste. Jetzt wird mein erstes Match am Mittwoch sein und ich muss das Hotel und den Trainer für die Begleitung bezahlen. Gleich werde ich noch mal trainieren. Wrexham 16.01.2010 07:46
24.1.: Heute habe ich meinen ersten Titel auf der Tour gewonnen. Ich bin total glücklich. Es ist immer etwas besonderes, ein Turnier zu gewinnen. Im Jahr 2008 stand ich ja schon in zwei Endspielen, in 2009 habe ich kein Endspiel erreicht. Wenn das kein toller Start ins Jahr 2010 ist !!!Ich habe heute 6:1 6:1 gewonnen. Das Spiel hatte wieder unter einer Stunde gedauert. Auf der website des Deutschen Tennisbundes ist heute auch ein kleiner Bericht zu lesen. Ihr könnt ihn auch hier lesen.
23.1.: Endspiel erreicht. Ich habe gegen Julia Babilon 7:6 und 6:0 gewonnen. Im ersten Satz habe ich es mir selbst etwas schwer gemacht und ein frühes Break nicht halten können. So kam es zum Tie-Break, in dem ich aber gleich 4:0 in Führung gehen konnte. Im zweiten Satz habe ich mich besser auf die Gegnerin eingestellt, die in der letzten Woche in Glasgow Finalistin war. Morgen muss ich im Finale gegen Anne Kremer antreten. Ich hoffe, die Chance für meinen ersten Titelgewinn nutzen zu können, allerdings wird Anna Kremer, die jahrelang unter 50 in der Weltrangliste stand (bestes Ranking 18!) und nun nach einer Verletzunngspause wieder startet, ebenfalls gewinnen wollen.
22.1.: Heute habe ich etwas länger gebraucht, um zu gewinnen. 6:3 3:6 6:3 gegen Audrey Bergot. Es schien so, als ob Audrey keine Probleme mit meinen Bällen hatte. Sie hat fast alles bekommen und hat mich weite Wege laufen lassen. Ich musste ganz schön kämpfen. Ich glaube, dass ich dies Spiel vor vier Wochen noch nicht gewonnen hätte. Morgen muss ich gegen Julia Babilon spielen. Im Doppel sind wir gestern nicht angetreten, weil Nicoles Arm verletzt war.
21.1.: Nach nur 49 Minuten habe ich 6:0 und 6:2 gegen Anna Brashnikowa gewonnen. Nachdem ich auch gestern schon unter einer Stunde gespielt habe, bin ich diejenige, die hier am wenigsten Zeit auf dem Platz verbracht hat. Im ersten Satz hat alles nach Plan geklappt. Anfang des zweiten Satzes habe ich mich etwas zurückgenommen, was wohl falsch war. Dann habe ich wieder an meine Leistungen aus dem ersten Satz anknüfen können. Bisher lief hier alles gut. Das Doppel habe ich gestern mit Nicole Riner gegen die beiden Chinesinnen, die ja auch unsere Gegnerinnen im Einzel waren, knapp gewonnen. Mal sehen, wie das Doppel heute noch klappt.
20.1.: Es war alles so, wie ich es mir vorgenommen habe. Ich bin so richtig zufrieden mit mir. Alles, was ich mir vorgenommen habe, in diesem Match zu spielen, ist mir gelungen. Ich habe gut aufgeschlagen, gut returniert, bin gut gelaufen, habe gut gekämpft um jeden einzelnen Punkt, bin oft ans Netz gelaufen und habe den Punkt mit dem Volley gewonnen und habe aggressiv gespielt. Dabei war meine Gegnerin phasenweise auch sehr gut. Siekonnte gut aus der Defensive spielen. Immerhin ist sie vom Ranking her die 9.beste in diesem Turnier und 355 und 404 liegen ja nicht wirklich weit auseinander.Gleich muss ich noch Doppel spielen und morgen geht es gegen Anna Brashnikova aus Schweden weiter. Hoffentlich klappt weiterhin alles so gut.
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Am Dienstag werde ich mit meinem Trainer Sönke Capell endlich wieder zu einem Turnier fahren. Da zur Zeit keine höherrangigen Turniere in Europa stattfinden, werde ich zu einem 10.000$-Turnier nach Großbritannien fahren. Aus diesem Grund ist das Turnier für ein 10.000er außerordentlich gut besetzt. Ich habe viel trainiert und möchte dieses Turnier dazu nutzen, um mal wieder Matches gegen meine Gegnerinnen aus der Weltrangliste zu spielen. Ich möchte einfach für mich ein paar Sachen ausproblieren. Eine Sache ist z.B. davon, dass ich gegen meine sonstige Gewohnheit nicht einen Tag zu früh anreise. Ich werde hier erst recht knapp vor Turnierbeginn ankommen. Zu Hause kann man ja doch immer etwas besser trainieren.
Auf dem Bild nebenan könnt ihr mich vor dem Tenniscenter in Wrexham zusammen mit Yasmin Clarke sehen. Hier habe ich schon 2002 eines meiner schönsten Tennisturniere gespielt.
Grundsätzlich habe ich immer gern Turniere in Großbritanniern gespielt, weil hier - im Gegensatz zu Deutschland - normalerweise mit Schiedsrichtern gespielt wird. Aber das Turnier in Wrexham bot noch mehr Besonderheiten. Jede Spielerin hatte die Möglichkeit, viele Matches zu bestreiten. Erst wurde in Vierergruppen gespielt, dann wurden vier Felder ausgelost, eines für die Erstplatzierten,...Auch hier gab es dann nochmal doppeltes k.o.-System. So hat sich die Reise für alle gelohnt und man konnte viel Erfahrung sammeln. Untergebracht waren wir in einem typischen englischen Internat, Morton Hall. Hier kam wegen der vielen alten Gebäude ein "Harry-Potter"-Gefühl auf. Am letzten Tag machten wir alle einen Ausflug nach Chester. Zur Erinnerung bekamen wir alle viele Fotos mit, von denen ich Euch hier einige zeige. Mal sehen, was Wrexham mir dieses Jahr bringt. Regionalliga 03.01.2010 09:02
7. Spieltag:
Endlich konnte ich mal wieder in der Mannschaft des TC RW Wahlstedt spielen. Wir haben 6:0 gegen RW Bremen gewonnen und nachdem Wahlstedt 1 sich den 1. Platz der Tabelle bereits am letzten Wochende sichern konnte, hat Wahlstedt 2 sich den 2. Platz der Tabelle erobert. Ich glaube, das ist noch nie dagewesen, dass 2 Mannschaften eines Vereins die ersten beiden Plätze der Regionalliga (immerhin im Winter die höchste Spielklasse in Deutschland) einnehmen konnten.
3.Spieltag:
Nach einer 6 : 0 und 3 : 1 Führung habe ich noch 4 : 6 und dann auch noch den Championstiebreak verloren. Das Doppel habe ich mit Lydia Steinbach gegen Jennifer und Carina Witthöft 6 : 0 und 6 : 2 gewonnen. Insgesamt haben wir 5 : 1 gewonnen. Es herrschte leider keine nette Atmosphäre bei diesem Punktspiel.
Wenn Gegner beim Spiel ohne Schiedsrichter die Regel "Jeder entscheidet auf seiner Seite" konsequent anwenden, ist es schwer, das Match zu gewinnen.
mannschaft
2. Spieltag:
Trotz des angekündigten schlechten Wetters aufgrund des Tiefs Daisy machten wir (Wahlstedt 2) uns auf den Weg nach Bremerhaven. Wir haben gegen Bremerhaven 6:0 gewonnen. Ich habe mein Match gegen BOVERHOF, Josine 6 : 4 6 : 1 nach anfänglichen Schwierigkeiten souverän gewonnen. Dabei stellten die unterschiedlichen Bodenbeläge auf einem Platz eine Herausforderung für mich dar. Mein Doppel habe ich mit Inna Kuzmenko 6 : 4 6 : 2 gewonnen.
1. Spieltag:
Am ersten Spieltag der Winterrunde der Regionalliga Nord waren die Mannschaften Wahlstedt 1 und Wahlstedt 2 die Kontrahenten.
Ich glaube, keine Spielerin mag diesen Wettstreit gegen die eigenen Leute. So waren alle etwas nervös, aber gut gelaunt. Ich durfte gegen Lydia Steinbach spielen und freute mich schon auf das gute Match. Leider hat Lydia, nachdem ich 3:1 in Führung ging, wegen Beschwerden im Fuß aufgegeben. Das war das erste Mal in meinem Leben, dass ich einen Sieg wegen Aufgabe der Gegnerin bekommen habe. Ich hoffe, dass Lydia bald wieder 100% fit ist und uns für die weiteren Mannschaftsspiele mit all ihrer Kraft zur Verfügung steht. Im Doppel habe ich mit Vivian Hansen gegen Janine Weinreich und Katharina Holert 6:2 und 6:0 gewonnen. Insgesamt hieß das Ergebnis 4:2 für die erste Mannschaft aus Wahlstedt. Im Anschluss fuhren wir alle zusammen nach Hamburg, um uns dort mit Minigolf und Bowling weiter zu unterhalten. Das war eine schöne Abrundung für den ersten Punktspieltag im Jahr 2010.
Jörn Boller hat mir schon Fotos zur Verfügung gestellt, die er am gestrigen Tag gemacht hat. Ihr könnt sie unter Media/Winter 2010 ansehen.
Mona auch auf dem iPhone präsent 19.12.2009 16:13
Mona Barthel iPhoneFür alle, die das iPhone oder iPod touch genauso lieben wie ich, haben wir eine kleine website erstellt, die speziell für das iPhone hergestellt wurde. Der Link lautet: www.Mona-Barthel.de/joomla/iphone.html
Wenn man ihn auf einem normalen Web-Browser betrachtet, sieht die Seite nicht so gut aus. Auf dem iPhone hat sie den Look, den Ihr auf dem Bild nebenan sieht. Möglich war die Erstellung dieser iPhone-Applikation mit Hilfe des Joomla-Moduls iPhone one von Wolfgang Disch. Es hat Spass gemacht, an dieser Web-Applikation zu basteln.
Wenn Ihr die Site aufruft und dann + auf der unteren Leiste des iPhones drückt, entsteht ein Icon auf dem Bildschirm. Den Text von "iphone-bereich" ändern z.B. zu "Mona". So könnt Ihr die Site so handhaben wie ein App und habt immer griffbereit die neuesten Nachrichten von mir. Absage der DM 06.12.2009 12:09 mona barthel
Leider musste ich heute morgen die Teilnahme an den deutschen Meisterschaften wegen einer Grippe absagen.
Gern hätte ich am Ende dieses Jahres noch einmal bei den deutschen Meisterschaften aufgeschlagen. Nachdem ich in Ismaning so gut gespielt habe, hätte ich auch in Offenburg gern noch einmal gezeigt, was ich kann. Nun liege ich stattdessen mit Fieber im Bett.
Als Optimistin hoffe ich aber, dass ich noch an dem Lehrgang unter der Leitung von Barbara Rittner teilnehmen kann, der in einer Woche stattfinden wird. Dafür muss ich schnell wieder gesund werden.
Naja, trotzdem kann ich mit dem, was ich in diesem Jahr erreicht habe, zufrieden sein. Es gab einige Höhen und Tiefen, wie sie eben zum Sportlerleben dazugehören. Bei manchen Turnieren bin ich eher ausgeschieden, als ich es gehofft habe. Dafür habe ich bei anderen Turnieren umso besser gespielt.
Zum Jahreswechsel werde ich eine sehr intensive Trainingsphase absolvieren, damit ich im Sommer 2010 richtig gut in Form bin.
Die nächsten Wettkämpfe werden ersteinmal Mannschaftsspiele für Wahlstedt in der Regionalliga sein. Spätestens im Februar werde ich wieder auf internationalen Turnieren an den Start gehen.
Prerov 22.11.2009 14:21 mona barthel
Am kommenden Sonnabend werde ich zum letzten ITF-Turnier dieses Jahres reisen.
Mein Trainer Sönke Capell wird mich begleiten. Hoffentlich wird es mir gelingen, ein paar Punkte zu holen. Danach werde ich noch bei den Deutschen Meisterschaften antreten. Die Turniere im Januar und Februar können noch nicht geplant werden, weil der Turnierkalender noch nicht veröffentlicht wurde. Ich finde das eigentlich ziemlich spät, aber ich kann es nicht ändern.
29.11.: Wir sind gestern hier in Prerov angekommen. In der Tennishallefand noch ein Hockeyturnier statt, so dass für uns kein Training möglich war. Heute war tagsüber ein Turnier mit den Sponsoren des Turniers. Ich habe um 8:00 vor dem Turnier noch 45 Minuten mit meinem Trainer Sönke spielen können. Abends habe ich noch einmal mit Katharzina Piter trainieren können.
Ich muss morgen nicht vor 12 Uhr gegen eine Spielerin ohne Ranking, die eine Wild-Card bekommen hat, spielen. Ich werde alles tun, um zu gewinnen.
30.11.: Puh. Geschafft. Ich habe gewonnen. Im ersten Satz habe ich ein wenig nervös begonnen und viele eigene Fehler gemacht. Denisa hat recht gut aufgeschlagen und ich hatte zunächst einige Probleme mit dem schnellen Boden. Meine Returns im ersten Satz konnte man einfach vergessen. Dabei habe ich das Gefühl, dass ich nur ganz kurz davor bin, um so richtig gut zu spielen. Immerhin gelang mir das im zweiten Satz. Morgen muss ich gegen Dabija antreten, die vor einer Woche noch ein Ranking von 307 hatte. Von dem Spiel habe ich nichts gesehen, weil ich gleichzeitig spielte, aber Dabija hat in ihrem ersten Match drei Sätze spielen müssen, um zu gewinnen.Ich hoffe, dass ich morgen von Anfang an besser mit dem Boden zurechtkommen werde.
1.12.: Elora DABIJA ist eine Spielerin, deren Jahresendranking immer etwas besser als meins war (z.B. Elora 2009: 306 Mona 2009: 356). Insofern ist es eine gute Leistung, sie geschlagen zu haben. Trotzdem habe ich im Match ständig das Gefühl, noch besser spielen zu können. Es gelingt mir noch nicht alles, was ich im Training bereits kann, auf den Wettkampf zu übertragen. Trotzdem kann ich mit meiner Leistung zufrieden sein und werde wieder mit einem weiteren WTA-Punkt belohnt. Jetzt wünsche ich mir eine gute Auslosung für das Hauptfeld.
Ich muss morgen früh um 9:00 Uhr gegen Maryna Zanevska spielen. Dass Maryna erst ein Ranking um 766 hat, liegt daran, dass sie mehr Juniorenturniere spielt als Erwachsenenturniere. Dort steht sie auf Position 16. In Belgien hat Maryna in diesem Sommer gegen mich gewonnen (6-7(3) 6-1 7-6(5)). Ich hoffe, dass ich morgen gewinnen werde.Ich muss versuchen das, was ich meine spielen zu können, auch auf dem Platz zu zeigen.
2.12.: Das hat leider nicht geklappt. Ich finde, dass ich zur Zeit einfach grausam schlecht spiele. Ich bin unzufrieden mit meiner eigenen hohen Fehlerquote. Maryna ist eine gute Spielerin, dass es schwer werden würde gegen sie zu gewinnen, wusste ich. Immerhin habe ich einen Weltranglistenpunkt bekommen. Im nächsten Jahr wird es weitergehen.
Bratislava 10.11.2009 08:02
Nach einer Woche Training zu Hause fahre ich am Donnerstag wieder zu einem Turnier. Ich werde das 50.000$ Turnier in Bratislava spielen.
Ich habe jetzt ein Ranking von 356 und habe bis Juli 2010 fast gar keine Punkt zu verteidigen. Also alle Punkte, die ich jetzt mache, bringen mich dem Ziel, in 2010 eine Grand Slam Qualifikation zu spielen näher. Nach dem Turnier in Bratislava spiele ich noch ein Turnier in Tchechien. Danach werde ich ein konsequentes Training absolvieren. Davon werde ich dann sicherlich in der Zeit anfang des Jahres 2010 ein wenig schlechter spielen, aber ich blicke ja vor allem auf die Zukunft und da ist eine bessere konditionelle Grundlage auf jeden Fall mehr Wert als aktuelle Erfolge.
14.11.: Die Auslosung ist fertig. Ich bin an 7 gesetzt und muss morgen früh um 10:00 Uhr gegen Michaela HONCOVA, eine Slovakin spielen, die die Wildcard erhalten hat.
15.11.: Ich habe verloren. Ich weiss überhaupt nicht, was los war. Als ich hier trainiert habe, hatte ich immer ein gutes Gefühl. Die Aufschläge klappten besonders gut hier im Training. Im Match überhaupt nicht. Ich habe auch so viele eigene Fehler gemacht. Nach verlorenem ersten Satz, war ich zuversichtlich und kämpferisch und wollte eben dann den zweiten Satz gewinnen. Mir gelang auch eine 4:1 Führung, dann häuften sich aber wieder zu viele eigene Fehler, dass ich letztendlich verloren habe. Ich bin immer noch völlig verwirrt. Was ist da passiert?
16.11.: Nun bin ich wieder zu Hause und habe auch bereits wieder trainiert. Hier habe ich wieder gut gespielt und die Bälle gut getroffen. Ich kann mir immer noch nicht erklären, was da gestern mit mir los war. Scheinbat gibt es solche Tage, an denen einem gar nichts gelingt. Nur schlecht, wenn man solchen Tag gerade am ersten Tag eines Wettkampfes erwischt.