23.12.: Hier noch mal der Bericht zum Endspiel:
23.12.: Hier noch mal der Bericht zum Endspiel: Wir haben beide sehr nervös begonnen. Ich habe die ganze Zeit nicht zu meinem Rhythmus gefunden. Trotzdem ging ich 5:1 in Führung. Ab hier hat Sina dann aber besser gespielt, ich leider nicht. So kam es, dass ich den ersten Satz dann doch noch verloren habe und im zweiten ein Break hinnehmen musste. Sowas passiert mir eigentlich selten. Wenn ich schlecht beginne (z.B. Match gegen Yakimova) gelingt es mir häufig, das Match noch zu drehen, auf eigene taktische Fehler zu reagieren. Hier habe ich bis zum Ende des Matches nicht einmal das Gefühl gehabt, dass ich so spiele, wie ich es könnte. Das hat mich irgendwie verunsichert. Sina hat somit verdient gewonnen. Ich finde, sie hat sich in der letzten Zeit stark verbessert.
21.12.: Leider hat es für mich am Sonntag nicht zum Sieg gereicht. Ich werde nun sehr hart trainieren und dann im Januar einige kleinere Turniere spielen. Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2011.
20.12.: Heute morgen sind mir zwei Weisheitszähne gezogen worden. Ich werde sobald wie möglich noch einen Bericht zum Endspiel schreiben.
18.12.: Finale erreicht!! Ich bin sehr glücklich, dass ich das Finale erreicht habe. Ich konnte in beiden Sätzen zu Beginn ein Break schaffen, so dass ich beide Sätze mit 6:4 gewinnen konnte. Es ist sehr schwierig, sich auf Kathrins Spiel einzustellen. Ich habe versucht, mein Tennis zu spielen. Das ist mir auch weitgehend gelungen. Ich freue mich schon auf das Finale morgen und werde ich noch einmal alles geben.
17.12.: Ein zu Anfang des zweiten Satzes blutiges Spiel. Einmal bin ich auf dem glatten Boden ausgerutscht. Und dann bekam ich im ersten Spiel des zweiten Satzes eine Blase an der Hand, die auch sofort aufging und insbesondere bei ufschlägen schmerzte. Nachdem ich 0:3 hinten lag, holte ich die Physiotherapetin, die mir helfen konnte. Die nächsten 5 Spiele habe ich gewonnen. Alles in allem wieder eine solide Leistung von mir, wobei ich fand, dass ich im zweiten Satz dann besser gespielt habe. Steffi hat ziemlich gut gespielt, sehr mutig und druckvoll, vor allem am Anfang.
15.12.: In meinem ersten Match bei diesen Deutschen Meisterschaften habe ich solide gespielt. Nachdem ich den ersten Satz gewonnen habe und im zweiten Satz mit 2:0 in Führung ging, hat Mara aufgrund von Schulterbeschwerden aufgegeben.
Zur Zeit trainiere ich sehr viel. Das Ziel dabei ist die Vorbereitung auf die Saison 2011. Am Montag werde ich zum letzten Wettkampf dieses Jahres starten. Ich werde in Biberach die Deutschen Meisterschaften spielen. Mit viel Freude habe ich registriert, dass mich der Deutsche Tennisbund gleich zweimal für eine Auszeichnung nominiert hat. Einmal als Spielerin des Jahres "Mona Barthel hat sich in der abgelaufenen Saison durch konstante Leistungen von Weltranglistenplatz 356 bis auf Position 195 verbessert. Die 20 Jahre alte Neumünsteranerin gewann bei den ITF-Turnieren in Wrexham und Torhout den Titel im Einzel und stand bei fünf weiteren Veranstaltungen des ITF Women´s Circuit im Viertelfinale. Zu den Highlights zählte auch Barthels WTA-Hauptfelddebüt in Luxemburg, das sich die Norddeutsche über drei Siege in der Qualifikation erspielt hatte.", ein weiteres Mal als Spitzenspielerin von Wahlstedt für die Mannschaft des Jahres "Mit dem TC Rot-Weiss Wahlstedt hat in diesem Jahr erstmals eine Damen-Mannschaft aus Schleswig-Holstein den Aufstieg in die 1. Damen-Tennisbundesliga geschafft. Das Team um die Weltranglisten-195. Mona Barthel aus Neumünster war mit dem Ziel "Klassenerhalt" in die Zweitliga-Saison gestartet und sicherte sich bereits am vorletzten Spieltag mit der beeindruckenden Bilanz von 12:0 Punkten und nur acht verlorenen Matches vorzeitig den Aufstieg. ". Nachzulesen hier
20. Nov.: Knapp verloren, ich habe leider
20. Nov.: Knapp verloren, ich habe leider meine Chancen nicht genutzt. Ich hatte zwei Satzbälle im ersten Satz und im zweiten Satz Breakchancen zum 3:0 und zum 5:2. Trotzdem bin ich zufrieden mit dem Match und mit dem Turnier auch. Montag werden mir zwei Weisheitszähne gezogen und danach werde ich den Winter nutzen, um mich professionell auf die nächste Saison vorzubereiten.
19. Nov.: Ich bin froh, dass ich gewonnen habe und mein erstes Halbfinale in einem 25.000$-Turnier erreicht habe, außerdem werde ich mit diesem Sieg wohl sicher einen Platz unter 200 in der Weltrangliste bekommen. Sina hat sehr gut gespielt, vor allem hat sie im dritten Satz sehr gut gekämpft, ich führte ja immerhin schon mit 4:0. Ich war heute ein wenig unkonzentriert und hatte meine Gedanken nicht immer zu 100% beim Tennis.
18 .Nov.: Der Sieg heute wurde durch die Nachricht überschattet, dass meine Mutter erneut schwer erkrankt ist.
16. Nov.: Ich habe einfach locker gespielt, ohne viel nachzudenken. Herausgekommen ist dabei eine wirklich saubere Leistung von mir. Ich bin mehr als zufrieden, alles hat geklappt, Aufschläge waren gut. So kann's weitergehen.
15. Nov.: Gleich morgen früh um 10:00 Uhr muss ich gegen Dia Evtimova aus Bulgarien spielen. Es gibt einen live.score unter >> diesem Link . Drückt mir die Daumen. Vom Ranking her sind wir nicht sehr weit auseinander. Ich hoffe, ich spiele hier besser als im letzten Jahr.
4.Nov.: Leider habe ich heute verloren.
4.Nov.: Leider habe ich heute verloren. Ich habe sehr nervös begonnen und lag 1:3 hinten, kan dann aber besser ins Spiel und konnte mit 5:3 in Führung gehen. Dann hat Kristina angefangen unglaublich gut zu spielen. Sie hat "alles oder nichts" gespielt und das Glück auf ihrer Seite gehabt, sehr gute Aufschläge gemacht. Ich konnte die Leistung, die ich im Training bringe, einfach nicht ins Match übertragen; sie hat mich nicht dazu kommen lassen.
3.Nov.: Vom Ergebnis her habe ich ganz glatt gegen Kiki Bertens gewonnen. Sie spielt sehr unrhythmisch und lässt einen somit kaum in den Spielrhythmus kommen. Man muss die ganze Zeit sehr konzentriert bleiben. Ich habe ein klein wenig verkrampft begonnen, aber dann habe ich das Match gut konzentriert zuende bringen können. Morgen kommt es dann zu derselben zweiten Runde wie im letzten Jahr, wo ich denkbar knapp gegen Kristina BARROIS verloren habe.
1.Nov.: Hier in Ismaning bin ich als letzte Spielerin im Hauptfeld zugelassen. Am Mittwoch wird mein erstes Match sein und zwar gegen die an 1 Gesetzte der Qualifikation, Kiki BERTENS. Kiki hat ihre Qualimatches souverän gewonnen. Ich habe heute morgen hier trainiert und habe mich ganz gut gefühlt. Hoffentlich kann ich die Lockerheit aus dem Training mit ins Match nehmen.
Fazit: Ich bin mehr als zufrieden mit meinen Leistungen der letzten 3 Wochen.
Fazit: Ich bin mehr als zufrieden mit meinen Leistungen der letzten 3 Wochen. Ich habe 2 Top 100 Spielerinnen geschlagen (Ondaskova und Cirstea), das Viertelfinale eines 75.000$ Turniers erreicht, das Viertelfinale eines 100.000$ Turniers erreicht, das erste Hauptfeld eines WTA Turniers erreicht. Meine Aufschlaggeschwindigkeit von 198km/h, die ich während des einen Quali-Matches erreicht habe, ist auch nicht schlecht.
19.10.: Es hat nicht ganz gereicht. In den entscheidenden Situationen war ich noch nicht mutig genug. Ich habe zu viele leichte Fehler auf ihre zweiten Aufschläge gemacht und somit keine meiner Breakchancen genutzt. Meine Teilnahme an POITIERS habe ich abgesagt. Ich hatte in den letzten 13 Tagen 12 Matches gespielt und hatte mir bei dieser Turnierplanung ja auch gesagt, dass ich, wenn ich gut spiele, mir noch einmal eine Pause gönne. Ich werde morgen nach Hause fahren und mich nach ein wenig Erholung auf das Turnier in Ismaning vorbereiten
18.10.: Hauptfeld erreicht!! Mit meinem bisher besten Match in Luxembourg habe ich meine erste WTA-Hauptfeldteilnahme erreicht. Ich habe so richtig gut aufgeschlagen und auch immer das richtige Maß zwischen Aggressivität und Sicherheit in meinem Match gefunden. Nachdem ich 6:0 3:1 geführt habe, hat Sorana aufgegeben.
17.10.: Ich weiss im Moment gar nicht so recht, was ich schreiben soll. Ich freue mich natürlich riesig, gegen Anna-Lena gewonnen zu haben, dabei fühlte ich mich heute nicht besonders stark. Aber im Match denkt man nicht daran und kämpft nur, um zu gewinnen. Morgen gehts gegen Sorana Cirstea.
16.10.: Anastasia war taktisch gut auf mich vorbereitet. Ich hatte Schwierigkeiten, ihre Aufschläge anzunehmen und ich konnte kein Tempo auf ihre Schläge machen. Im ersten Satz hatte ich einen totalen Fehlstart hingelegt. Im zweiten und dritten Satz sind mir aber die richtigen taktischen Antworten auf ihre Bälle eingefallen. Meine hart geschlgenen Winner konnte ich heute kaum einsetzen, dafür habe ich aber taktisch echt gut gespielt.
Gegen Yanina Wickmeyer knapp verloren.
15.10.: Ich war ein bisschen zu sehr nervös als ich gegen Yanina gespielt habe. Sie war die erste Top 20-Spielerin gegen die ich gespielt habe. Im ersten Satz habe ich ein Break hinnehmen müssen. Im zweiten Satz hatte ich zwei wichtige Breakchancen zum 5:4, die ich beide unglücklich verloren habe (z.B. ist mir die Saite gerissen). Im Tiebreak hatte ich auch einen Satzball. Letztendlich fehlte mir die Lockerheit und der Glaube daran, dass ich sie schlagen kann. Morgen gehts schon wieder weiter in Luxemburg gegen Yakimova.
13.10.: Am Anfang habe ich ein wenig unsicher begonnen und wusste noch nicht die richtige Taktik, mit der ich gegen sie spielen sollte. Nachdem Zuzana 7:6 und 2:0 führte, kam ich immer besser ins Spiel und habe sehr druckvoll gespielt. Dann habe ich 6 Spiele nacheinander gewonnen. Auch der dritte Satz ging klar an mich. Sie ist die dritte Top 100 Spielerin, die ich geschlagen habe. Jetzt muss ich am Freitag wahrscheinlich gegen Yanina Wickmeyer spielen. Dafür muss sie aber noch zweimal gewinnen.
12.10.: Ich bin sehr sehr sehr froh, dass ich beim dritten Mal gegen Zanevska gewonnen habe. Alle guten Dinge sind drei!! Sie ist für mich eine wirklich unangenehme Gegnerin. Irgendwie gelingt es mir nie, auf ihre Bälle mehr Tempo zu spielen. Aber diesesmal habe ich gewinnen können. Damit ist dieses Turnier bereits das drittbeste in meiner Liste.
11.10.: Wieder ein ungefährdeter Sieg im Qualifinale. Morgen im Hauptfeld muss ich gegen eine andere Qualifikantin, M. Zanevska, spielen. Bisher habe ich immer gegen sie verloren. Ich denke es wird Zeit, dass ich einmal gewinne.
10.10.: Ein ganz glatter Sieg gegen Gally de Wael. Jetzt werde ich noch ein wenig beim Match meiner Gegnerin von morgen zuschauen und dann relaxen.
9.10.:Nach meinem Match in Barnstaple haben wir uns gleich auf den Weg nach Torhout gemacht. Morgens um 2 Uhr sind wir hier angekommen. Am selben Tag musste ich noch spielen. Wir habe um eine späte Spielansetzung gebeten. Selbst Schuld! Ich kam erst um 21:30 dran. Es gab bei diesem Match keine Ballkinder mehr, weil es zu spät war. Ines Ferrer Suarez hat recht gut gespielt mit Slice auf der Rückhand und viel Topspin mit der Vorhand. Ich kam aber gut mit ihren Bällen zurecht und habe ungefährdet gewonnen.
Das Erreichen des Viertelfinales eines 75.000$-Turniers ist ein großer Erfolg.
9.10.: Leider habe ich gegen Pervak verloren. Das Ergebnis klingt recht eindeutig und sie hat auch wirklich sehr gut gespielt. Trotzdem hatte ich das erste Mal den Eindruck, dass ich auch gegen sie gewinnen könnte. Eigentlich habe ich richtig Lust dazu gleich nochmal gegen sie zu spielen. Mit ihren Aufschlägen hatte ich gar keine Probleme. Hier habe ich also schon viel dazugelernt. Ich werde noch ein Video auf diese Seite stellen, das das erste Aufschlagspiel von Pervak zeigt. Mir ist sofort ein Break gelungen. Verloren habe ich letztendlich deshalb, weil sie kaum eigene Fehler macht und aufgrund ihrer Erfahrung immer gut weiss, wohin der Ball zu spielen ist und weil 6 von meinen Rückhandlonglineschlägen im Aus oder im Netz landeten. Das ist eigentlich mein Lieblingsschlag, den ich sogar im Schlaf kann (nur gestern nicht!). Ich bin sicher, dass ich beim nächsten Mal noch wieder viel besser gegen sie spielen werde.
8.10.: Gegen Ksenia Pervak wird es sehr schwer werden, denke ich. Im letzten Jahr habe ich recht klar verloren als ich gegen sie gespielt habe. Vor allem hatte ich Probleme mit ihren Aufschlägen. Ich habe gestern ein wenig bei ihr zugeschaut als sie gegen Tara Moore gespielt hat. Sie machte kaum eigene Fehler. Wenn ich mein Match vor 18:00 verloren habe, kann ich mich noch für die Quali in Torhout einsignen. Dann werde ich so schnell es geht dorthin auf den Weg machen, denn dann wäre das erste Match bereits morgen wieder in Belgien. Ich muss versuchen, im Auto so gut es geht zu schlafen. Wenn ich gewinne, kann ich auf ein "special" hoffen und darf wahrscheinlich im Hauptfeld in Torhout starten. Also, wenn die SMS an Twitter mal wieder nicht angezeigt wird, habe ich wahrscheinlich verloren und fahre nach Belgien; ansonsten werde ich wieder wie gewohnt von meinem Match berichten.
7.10.: Schon wieder hat die Übertragung per SMS bei Twitter nicht funktioniert. Den einen Tag geht's, den anderen nicht. Seltsam. Ich habe heute wieder gewonnen, der Sieg war zu keiner Zeit gefährdet, allerdings habe ich bei weitem nicht so gut gespielt wie gestern. Laut meiner Einschätzung habe ich gestern gegen Minella mein bisher bestes Tennis gespielt. Heute war ich ein wenig nervös und ein wenig langsam auf den Beinen. Dafür konnte ich mich aber auf meine Aufschläge gut verlassen. Ich freue mich, morgen hier im Viertelfinale spielen zu dürfen.
6.10.: Endlich mal wieder gewonnen!!! Nach 2 1/4 Stunden konnte ich jubeln. Mandy Minella hat sehr gut gespielt. Wenn sie einmal aus dem Stand schlagen konnte, übernahm sie sofort die Kontrolle über den Ballwechsel und machte dann meistens den Punkt. Ich musste also versuchen, sie viel zum Laufen zu bringen. Das ist mir meistens sehr gut gelungen. Ich hoffe nun, dass ich morgen genauso erfolgreich spielen werde wie heute.
4.10.: Nach zwei Tagen Autofahrt sind wir hier in Barnstaple angekommen. Hier ist es wunderschön. Wir haben schon einen Ausflug zum Strand gemacht. Hier gibt es neben der felsigen Steilküste noch ein wenig Sandstrand an dem sich viele Surfer tummeln. Tennis gespielt habe ich auch schon. So langsam werde ich routinierter in meinen Schlägen. Heute habe ich mit Johanna Larsson gespielt. Das hat viel Spass gemacht. Am Mittwoch habe ich mein erstes Match gegen Mandy Minella aus Luxemburg.
28.9.: In der nächsten Zeit werde ich eine Reihe von Turnieren spielen. Wie gewohnt werde ich versuchen, so aktuell es geht zu berichten. Beim letzten Turnier hat es leider eine Panne gegeben. Meine Mutter hat gleich nach dem Match das Ergebnis per SMS getwittert. Diese SMS erschien aber erst ein paar Tage später in den Twittermeldungen. Solche technischen Pannen gibt es halt mal.
22.9.: Ich glaube, ich habe noch nie so gut gespielt wie gestern.
Im ersten Satz lag ich schon 2:5 hinten. Vitalia hat unglaublich hart auf jeden Ball geschlagen. Ich musste viel laufen und habe versucht, sie zu Fehlern zu zwingen. Dann habe ich es geschafft, auf 5:5 auszugleichen. Im Tie-Break lag sie ebenfalls mit 6:4 vorn, danach hatte ich einen Satzball bei 8:7. Leider hat sie dann wieder so gut gespielt und ich verlor den Tie-Break mit 8:10. Den zweiten Satz konnte ich für mich entscheiden. Der dritte Satz war hart umkämpft. Aber auch diesen Satzhabe ich im Tie-Break verloren. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass ich wirklich gut gespielt habe und somit auf dem richtigen Weg bin.
16.9.: Morgen fliege ich nach Shrewsbury. Ich freue mich schon sehr darauf, denn ich habe gute Erinnerungen aus dem letzten Jahr, wo ich mich aus der Qualifikation bis ins Halbfinale vorspielen konnte und unter anderem Lucie Hradecka schlagen konnte. Dieses Jahr starte ich schon direkt im Hauptfeld, das am Dienstag beginnt.
10.9.2010: Jetzt bin ich wieder zuhause angekommen
10.9.2010: Jetzt bin ich wieder zuhause angekommen und werde nach einer Woche intensiven Trainings nach Shrewsbury fahren, ein 75.000$ Turnier bei dem ich im letzten Jahr das Halbfinale erreichen konnte. Im Match gestern war ich eigentlich zufrieden mit meiner Leistung. Ich hatte alles, was ich mir vorgenommen hatte auch getan. Im ersten Satz war ich auch klar besser. Im zweiten und dritten Satz hat meine Gegnerin unglaublich gut gespielt. Sie hat mich sehr viel laufen lassen und dabei die Bälle dicht an die Linien und häufig auch auf die Linien gespielt. Wenn ich ans Netz lief, hat sie mich gut passiert oder mich überlobt. Kurzum, sie hat alles getroffen. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich schlecht gespielt habe.
Regen, Regen, Regen. Die Matches konnten erst mit 2 Stunden Verspätung beginnen, weil es hier sehr stark regnete. 11° kalt, nasse Plätze, nasse Bälle, nicht gerade meine Lieblingsbedingungen. Im ersten Satz hat Lesley sehr mutig und mit viel Tempo gespielt. Ich habe phasenweise zu vorsichtig agiert. Lesley führte bereits mit 5:3. Aber ab dann habe ich konzentrierter und konsequenter gespielt und das Match ab dort klar gewonnen. Mit dem neuen Schläger komme ich schon sehr gut zurecht.
Kaum zu Hause angekommen ging es gleich weiter nach Essen, wo die Poensgen/Meden-Spiele in diesem Jahr ausgetragen werden. Schleswig-Holstein konnte ja in den letzten drei Jahren den Titel gewinnen. Für mich bietet sich hier die Gelegenheit, etwas Matchpraxis zu sammeln und neue Schläger zu testen. Ich spiele seitdem ich 12 Jahre alt bin mit meinem jetzigen Schlägermodell. Ich denke, dass jetzt Zeit für eine Veränderung gekommen ist. In unserer ersten Begegnung gegen Sachsen wurde ich nicht eingesetzt, hier haben meine Mannschaftkollegen auch ohne mich souverän gewonnen. Der zweite Gegner ist Westfalen. Ich habe gegen Nina Zander im Championstiebreak gewinnen können. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten war ich mit meiner Leistung sehr zufrieden. Der heute getestete Schläger hat mir schon mal gut gefallen. Die Begegnung gegen Westfalen wird morgen erst zuende gespielt, aber wir haben gute Chancen zu gewinnen. Das Halbfinale gegen Bayern ging unglücklich mit 3:3 verloren. Die Mädchen aus Schleswig-Holstein gewannen alle Matches in 2 Sätzen, die Jungen aus Bayern ebenfalls. Der Sieg ging an Bayern aufgrund des besseren Spielverhältnisses. Ich habe im Einzel gegen Stefanie Wagner ganz glatt gewinnen können, im Doppel gewannen Lydia und ich mit 7:6 6:1. Anschließend bin ich noch zu einem Wettkampf in die Niederlande gefahren, hauptsächlich um noch einmal Matchpraxis mit meinem neuen Schläger zu bekommen. Hier muss ich Dienstag gegen Kerkhove, Leslie spielen. Bilder von den Poensgen-Spielen und Videos könnt Ihr unter Media finden.
28.8.: Was soll ich nach so einem schlimmen Match schreiben?

28.8.: Was soll ich nach so einem schlimmen Match schreiben? Gar nicht so einfach. Das ganze Match durch klappte nichts, kein Aufschlag, keine Grundschläge. Ich befürchte, dass ich mir einfach zu viel Druck gemacht habe, weil ich mir so sehr gewünscht habe, eine Runde zu gewinnen. Den Gedanken habe ich dann während des Matches auch nicht aus meinem Kopf herausbekommen können. Ich habe viel zu nervös agiert und eine echt peinliche Leistung abgeliefert. Ich bin eben auch nur ein Mensch.
24.8.: Die Auslosung ist fertig. Ich muss gegen eine Amerikanerin spielen, die eine WC bekommen hat. Hört sich zunächst eher leicht an, schaut man aber nach, was sie so gespielt hat, sieht man, dass sie ein 10.000$ Turnier gewonnen hat uns bei einem 75.000$-Turnier im Halbfinale war, wo sie Dubois geschlagen hat. Mehr hat sie kaum gespielt, also denke ich, dass sie ähnlich gut ist wie ich. Ich denke, dass ich, wenn ich an meinem Limit spiele, hier in der Quali jede schlagen kann, umgekehrt aber genauso gegen jede verlieren kann. Ich hoffe, dass ich heute mein bestes Tennis zeigen kann. Das Wetter ist hier sehr schlecht, ich konnte aber trotzdem immer trainieren. Am ersten Tag haben wir im Central Park trainiert, danach auf der Anlage. Das ist schon ein schönes Gefühl, wenn man auf den Plätzen spielen darf, die man vorher nur im Fernsehen gesehen hat.
21.8.: Mit dem Internetzugang hakt das hier ein wenig. Von meinem Hotelzimmer habe ich einen herrlichen Ausblick auf den Central Park. Und ich danke meinen Eltern, dass die so viel Geld verdienen und mir fuer diese Reise zur Verfuegung stellen. Hier ist alles noch viel teurer, als ich gedacht habe. Fuer einen Liter Milch im Supermarkt habe ich 7 Dollar bezahlt. Sportlich ist mein Wunsch hier, eine Runde in der Quali zu ueberstehen. Ich weiss, dass viele, die in der Quali spielen, noch besser sind als ich, aber man kann ja auch mal Glueck haben. Ich versuche in diesem Jahr ansonsten so viel Erfahrung wie moeglich zu sammeln, damit ich hier im naechsten Jahr erfolgreich spielen kann.
16.6.: Die Bilder von Herrn Lühn könnt ihr hier sehen. Heute steht um 11 Uhr Training in Wahlstedt auf dem Programm. Hoffentlich regnet es nicht, denn dann wäre ein Training wegen des gleichzeitig stattfindenden Turniers nicht möglich.
15.8.: Heute gabs beim Training ein wenig Abwechslung. Herr Lühn hat ein paar Fotos von mir gemacht, von denen er mir freundlicherweise einige zur Verfügung stellt. Ich werde sie demnächst in die Bildergalerie stellen.
14.8.: Heute ist mal kein Training angesagt, sondern chillen und ein paar Reisevorbereitungen. Ich habe in der letzten Woche auf dem Hartplatz in Wahlstedt gut trainieren können. Ich habe ein gutes Gefühl bei allen Schlägen. Jetzt muss es nur noch in New York klappen. Ich gehe jetzt seit einem Jahr nicht mehr zur Schule, habe schon in Wimbledon spielen dürfen und nun darf ich auch noch bei den US-Open antreten. Ich denke, dass ich schon ein bisschen stolz auf meine Leistungen sein darf.
7.8.: Wie versprochen, ein kleiner Bericht über mein Training. Gestern startete ich mit einem Waldlauf. Ich muss ca. 30 Minuten fahren, um zu einem Berg zu kommen, der 77m hoch ist. Hier habe ich ein von meiner Mutter ausgearbeitetes Lauftraining absolviert, das dem schwedischen Fahrtspiel ähnlich ist. So werden die Komponenten trainiert, die speziell für das Tennisspiel gebraucht werden.
Am Nachmittag habe stand ein Tennistraining auf dem Programm. 

5.8.: Habt Ihr die Veränderungen bemerkt? Endlich habe ich wieder genug Energie, um nach dem Training ein wenig an der website zu arbeiten. Zur Zeit arbeite ich daran, dass alle Seiten den gleichen Hintergrund bekommen. Danach werde ich die Texte aktualisieren. Z.B. könnten Biografie oder ABC eine Aktualisierung vertragen.
2.8.: Demnächst berichte ich hier mehr von meinen Vorbereitungen für die US-Open.
Ihr könnt > hier ein paar Bilder aus New York sehen.
1.8.: Ich bin dann doch noch nach Kopenhagen gefahren.
Zwei Gründe sprachen dafür: 1. darf man nur sehr wenige Turniere im Jahr wegen Krankheit absagen, 2. ist ein Vorbereitungsturnier vor den US-Open von Vorteil. Vom gesundheitlichen her geht es mir wieder ziemlich gut, der Wettkampf ist aber von daher eine Woche zu früh.
Das Los bescherte mir wieder die hier an 4 gesetzte Elena Bovina, gegen die ich ja schon in Baastad gespielt habe. Elena hat gestern wesentlich besser gespielt als in Baastad. Sie hat sehr gut aufgeschlagen und die Bälle in den Ballwechseln sehr dicht an die Linien gespielt. Ich fühlte mich ganz gut und hatte eigentlich auch das Gefühl, sie mit meinen spielerischen Mitteln schlagen zu können. Leider war gestern mein zweiter Aufschlag schlechter als normal, ebenso wies meine Beinarbeit noch Mängel auf. So hat Elena gestern verdient gewonnen und ich konnte aber ebenfalls mit einem guten Gefühl nach Hause fahren. Bis zu den US-Open werde ich nun voller Energie trainieren.
27.7.:Nach all meinen Krankheiten der letzten Wochen, fühle ich nun, dass es mir wieder besser geht.
Die Erholungsphase hat doch wesentlich länger gedauert als erhofft. Die beiden Magen-Darm-Infektionen und die anschließende Röschenflechte haben mich mehr mitgenommen als erwartet. Um eine ernsthafte Krankheit auszuschließen, haben wir direkt nach der zweiten Infektion einen umfangreichen Bluttest veranlasst. Die Blutwerte waren alle in Ordnung, wiesen aber auf eine gerade überstandene Virusinfektion hin. Ich habe hierbei auch erfahren, dass ich vor langer Zeit schon mal das Pfeiffersche Drüsenfieber hatte. Also musste ich nur wieder zu Kräften kommen, um wieder mit dem Tennis beginnen zu können. Bei dem Wettkampf in Kristinehamn konnte ich ja auch schon einigermaßen wieder spielen, bekam dann aber in Baastad einen juckenden Ausschlag am ganzen Körper. Der Hautarzt zu Hause sagte, dass es keine schlimme Erkrankung sei und dass es sich um eine Röschenflechte handele, die man manchmal nach gerade überstandenen Virusinfektionen bekomme. Ein Grund, mit dem Sport aufzuhören, sei die Röschenflechte aber nicht. Ich muss aber wohl durch die vielen Infektionen zu geschwächt gewesen sein, dass mir die Wettkämpfe in England zu viel wurden und ich Kreislaufprobleme bekam. Um eine Herzmuskelerkrankung auszuschließen, habe ich gestern eine Herzsonographie und ein Belastungs-EKG durchführen lassen. Das Ergebnis war glücklicherweise auch hier unauffällig, aber ich bin noch nicht so belastbar wie bei früheren Tests. Ich bin immer noch schnell erschöpft und müde.
Ich war noch nie bei so vielen Ärzten wie in den letzten Monaten. Aber ich denke, jeder Sportler muss einmal durch solche Phasen, bei denen der Körper nicht so funktioniert, wie man es gerne hätte. Ich bin aber davon überzeugt, dass man aus solchen Situationen lernt und daraus gestärkt hervorgeht.
22.7.: Gleich zu Beginn des Matches habe ich gemerkt,
dass ich immer noch nicht wieder fit bin. Da es keinen Sinn macht, ein zweites Turnier geschwächt zu spielen, habe ich mich entschieden, aufzugeben. Ich werde jetzt ersteinmal versuchen, wieder Fitnestraining zu machen und dann mit dem Tennistraining wieder beginnen. Ob ich das bis zum Start des Turniers in Kopenhagen schaffe, glaube ich fast nicht.
20.7.: Regen, Regen, Regen... Eigentlich sollte ich heute spielen, aber Fedossova hat abgesagt. Ich hatte ursprünglich die Nr. 9 dieses Turniers zugelost bekommen. Sie wird nun statt Fedossova gesetzt. Ich muss dann morgen gegen eine Lucky-Loserin spielen. Ob ich heute noch trainieren kann, weiss ich nicht, da es sehr stark regnet. Auf der Fahrt eben war an zwei Stellen auf der Straße eine Pfütze von 50 cm Tiefe entstanden. Unser Zelt steht aber noch gut.
17.7.: Gestern sind wir in Wrexham angekommen und haben ersteinmal das Zelt aufgebaut. Der Campingplatz ist sehr schön, leider ist der Weg zu den Sanitärgebäuden sehr weit. Gleich werden wir zur Anlage fahren (,die ich ja schon gut kenne). Das Turnier beginnt am Dienstag und vielleicht werde ich noch mal eine Runde gewinnen können. Mal sehen. Ich habe ja hier in Großbritannien schon mehr erreicht, als ich mir vorgenommen habe.
Hier ein paar Impressionen von unserem Campingplatz:
15.7.: Im Endeffekt habe ich hier mehr erreicht, als ich mir vorgenommen hatte.
15.7.: Im Endeffekt habe ich hier mehr erreicht, als ich mir vorgenommen hatte. Von daher kann ich zufrieden sein, wobei ich mehr als sehnlich darauf warte, wieder fitter zu sein. Heute morgen war mir nicht gut. Im Match konnte ich mich kaum bewegen. Dafür habe ich doch erstaunlich viele Spiele gemacht. Schade, dass ich nicht fitter war. Nun sehe ich positiv in die Zukunft und hoffe, in Wrexham wieder besser zu spielen.
14.7.: Ich hatte zwar gestern kein sehr anstrengendes Match, aber ich war heute davon soo müde und kaputt. Ich konnte mich weder konzentrieren noch bewegen. Nach dem ersten Satz hatten wir eine Regenunterbrechung und ich habe ernsthaft überlegt, aufzugeben. Dann ging ich aber im zweiten Satz schnell mit 4:1 und 5:2 in Führung und konnte den dann aber erst im TieBreak gewinnen. Nun bekam ich den unbedingten Willen, gewinnen zu wollen, spielte gar nicht so schlecht, lag aber gleich 1:4 hinten. Ich kämpfte mich durch und konnte den 4. Matchball für mich entscheiden. Meine Gegnerin hat gerade zum Ende des Matches super gekämpft und keinen Ball verloren gegeben.
13.7.: Wir hatten heute viele Regenunterbrechungen. Mein Match war deshalb erst um 18:00 zuende. Hannah war früher eine der besten britischen Tennisspielrinnen im Jugendalter. Sie hat in der letzten Zeit wenig gespielt. Es war nicht einfach gegen sie zu spielen, da sie manchmal richtig gut Tempo gemacht hat und dann wieder einige Bälle schlecht getroffen hat, die dann irgendwie in mein Feld kamen. So konnte ich keinen Rhythmus bekommen, aber es hat ja gereicht. Sogar ziemlich glatt. Meine Gegnierin von morgen weiss ich noch nicht, ich glaube auch, dass das Match noch nicht beendet ist. Danach sind noch Doppel angesetzt.Zum Glück habe ich hier auf einen Doppelstart verzichtet. Geplant ist nämlich, die Doppel heute Nacht noch unter Flutlicht zu spielen. Eigentlich habe ich jetzt mein Ziel für diese beiden Turniere schon erreicht, aber ich werde versuchen, morgen noch einmal zu gewinnen.
12.7.: Überdie Auslosung hier kann ich mich nicht beschweren. Ich hoffe, dass ich gesund genug bin, Hannah zu schlagen. Ansonsten wohnen wir hier auf einem sehr schönen Campingplatz, der auch nicht sehr weit von der Anlage entfernt ist.
8.7.: Am Wochenende werde ich nach Großbritannien fahren, um dort zunächst ein Turnier in Woking bei London zu spielen, anschließend ein weiteres in Wrexham. Da ich nun mehr als lange krank gewesen bin, werde ich von mir nichts Besonderes erwarten. Ziel ist, eine Runde in einem der Turniere zu überstehen. Ziemlich bescheiden, mehr ist aber glaube ich nicht drin, ich kann schon wieder 1,5 Stunden pro Tag trainieren und zu Hause zu bleiben wäre mir dann zu langweilig. So kann ich jedenfalls etwas versuchen.
5.7.: Ich war heute Morgen beim Arzt. Ich habe mir schon wieder eine Infektionskrankheit
5.7.: Ich war heute Morgen beim Arzt. Ich habe mir schon wieder eine Infektionskrankheit zugezogen. Langsam lesen sich die Berichte auf meiner Website wie ein Krankentagebuch. Ich hoffe, dass ich bald wieder von sportlichen Erfolgen berichten kann.
3.7.: Alter Schwede, ist das ein tolles Turnier hier. Die Anlage ist traumhaft schön, die Menschen alle freundlich. Leider ist es für mich schon wieder zuende. Ich hatte mit Bovina, die immerhin schon mal Nummer 14 der WTA Weltrangliste war, nicht gerade eine einfache Gegnerin. Im ersten Spiel konnte ich sie gleich breaken, Die nächsten folgenden 4 Spiele machte sie aber dann. Von mir waren ein paar recht dumme Fehler dabei. Dann habe ich aber wieder richtig gut gespielt und zum 4:4 ausgleiichen können. Die nächsten beiden Spiele waren sehr umkämpft. Das Glück war dann letztendlich für Bovina. Nun geht es mir leider immer noch nicht wieder richtig gut, so dass ich den letzten Satz ganz klar abgegeben habe. Diese blöde Krankheit nervt langsam echt. Wenn ich richtig fit gewesen wäre, denke ich, dass ich eine Chance gehabt hätte, gegen sie zu gewinnen. Immerhin habe ich von 1:4 zum 4:4 ausgleichen können. Vom Spiel her spielt sie ähnlich wie ich, nur dass sie noch viel größer ist als ich. Das war mal eine ganz neue Erfahrung, die deutlich kleinere Spielerin zu sein. Für meinen jetzigen Fitnesszustand war sie aber eine Nummer zu groß für mich. Eigentlich wollte ich noch versuchen, mit Justine Ozga Doppel zu spielen, aber ich musste ihr absagen.
28.6.: Am Donnerstag werde ich nach Båstad fahren, wieder mit dem Zelt. Das reduziert die Übernachtungskosten doch deutlich. In Kristinehamn habe ich dadurch in der letzten Woche kaum Verluste gemacht. Ich habe für die 5 Übernachtungen ca. 80€ bezahlt. Das Turnier in Båstad habe ich vor vielen Jahren schon zusammen mit meinen Eltern zum Zuschauen besucht (siehe Bild oben: ich bin die in dem schwarzen Kreis). Jetzt werde ich dort selbst spielen.
24.6.: Nach den langen Matches und der sich hinziehenden Krankheit war ich heute
24.6.: Nach den langen Matches und der sich hinziehenden Krankheit war ich heute schon ziemlich müde. Lenka hat super gut gespielt und ich musste alles geben. Vor allem konnte sie die Bälle, die schon fast hinter ihrem Rücken waren immer noch aggressiv zurückspielen. Ich habe alles gegeben und den ersten Satz mit 6:4 gewonnen. Im zweiten Satz sah zunächst alles sehr gut für mich aus. Dann folgten eine große Zahl von Fehlentscheidungen zu meinen Ungunsten. Ich wusste zeitweise nicht mehr, ob ich gegen den Schiedsrichter oder gegen Lenka spiele. Diesen Satz konnte ich nicht gewinnen. Leider war ich heute für den dritten Satz zu schlapp. Ich stand häufig falsch zum Ball, weil meine Beine zu langsam wurden. So habe ich den dritten Satz dann ebenfalls verloren. Ärgerlich, aber o.k., wenn man bedenkt, dass ich hiermit dann alle Punkte bis August verteidigt habe und mir auf den nächsten Turnieren noch weitere Punkte erobern kann. Das Doppel haben Carmen und ich gestern gegen Cako/ El Nabhani gewinnen können, obwohl wir alle Zuschauer gegen uns hatten. Heute haben wir das Doppel leider verloren. Das lag hauptsächlich an mir, weil ich echt nicht mehr konnte.
23.6.: Heute hatte ich mit Richel eine ziemlich gleichwertige Gegnerin. Ich finde eigentlich, dass ich recht gut gespielt habe, auch wenn meine Aufschläge nicht so gut waren heute. Da musste ich mich eben meine anderen Stärken einsetzen. Richel ist sehr gut gelaufen und hat fast jeden Ball erreichen und zurückspielen können. Ich musste schon deutliche Winner schlagen, um den Punkt zu machen. Ich bin sehr froh, dass ich dises Match gewinnen konnte. Gleich spiele ich noch Doppelviertelfinale.
22. 6.:In dieses Turnier startete ich mit einer richtig guten Leistung. Ich kannte Marta vom letzten Jahr hier in Kristinehamn und habe sie als Gegnerin sehr ernst genommen. Mir ist es hier auf dem schwedischen Sandplatz gelungen, mein Tennis so zu spielen, wie ich es mir vorstelle: gute Aufschläge, Netzangriffe, schnelle Grundschläge. Alles hat bestens geklappt. Im Doppel habe ich mit Carmen Klaschka auch gewinnen können.
21. 6.: Ich bin jetzt im schwedischen Kristinehamn. Mein Vater begleitet mich auf dieser Reise. Wir sind wieder mit dem Zelt unterwegs. Der Campingplatz ist aber nicht mehr so abenteuerlich naturnah wie im letzten Jahr. Hier wurde alles modernisiert. Ich bin hier an Position 2 gesetzt. Habe aber in der ersten Runde mit Marta Sirotkina nicht gerade ein einfaches Los. Das Match wird morgen sein und ich werde mein bestes geben. Mein Magen ist fast wieder völlig in Ordnung. Ich versuche, meine Abwehrkräfte zu stärken, um etwas robuster gegen diese Infektionen zu werden. Doppel spiele ich hier mit Carmen Klaschka, die gerade ihr Erstrundenmatch im Einzel gewonnen hat.
16. 6.: Ein Traum wurde wahr - jedenfalls ein bisschen.
Ich durfte zum ersten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier mitspielen! Am Montag war ich noch 5 aus. Ich hatte aber rechtzeitig einen Billigflieger für ca. 10€ für Montag nach London gebucht, um diese winzige Chance, die ich hatte, in das Turnier hineinzukommen zu nutzen. Die Magen-Darm-Infektionen waren noch nicht 100% überstanden, aber es ging mir schon deutlich besser wieder. In London auf der Anlage teilte man mir dann mit, dass ich nur noch 1 aus war. Bis zur Auslosung der Quali hatte aber keine weitere Spielerin abgesagt.
Aber ich hatte die Möglichkeit, mich am Dienstag Vormittag um 10:30 Uhr einzuschreiben. Falls dann im Laufe des Tages jemand absagt, kann ich einspringen. Ich konnte also vorher nicht wissen, wann ich spielen würde. Und ich hatte Glück. Camerin ist noch in der Nacht ins Hauptfeld gerutscht und so bekam ich die Gelegenheit, gegen Anna Floris zu spielen. Gegen Anna hatte ich in der letzten Zeit zweimal gespielt. Einmal hatte ich knapp verloren und einmal hatte ich knapp gewonnen.
Leider hatte ich mich auf dieses Match nicht in gewohnter Weise vorbereiten können. Wenn ich gewusst hätte, dass ich spielen könnte, wäre ich bereits am Wochenende dort gewesen und hätte auf Rasen trainiert. Am Montag bekam ich zwar einen Trainingsplatz, konnte aber nicht spielen, weil es regnete. Am Dienstag hatte ich ja keinen Trainingsplatz, so versuchte ich um 9:00 zu trainieren, wurde aber vom Platzwart darauf hingewiesen, dass Training erst ab 10:00 erlaubt sei. Immerhin bekam ich von 10:00 bis 10:30 die Möglichkeit zu trainieren. Außerdem war mein Magen immer noch nicht richtig fit. Morgens konnte ich immer noch fast gar nichts essen. Aufgrund dieser Umstände konnte ich dieses Match locker angehen und einfach nur genießen, dass ich diese Erfahrung machen durfte.
So bin ich nicht böse darüber, dass ich verloren habe - naja, ein kleines bisschen schon, denn ich hatte im ersten Satz bei 5:4 Führung zwei Satzbälle, die ich nicht nutzen konnte. Der erste Ball von mir war einen Zentimeter im Aus, der zweite 10 cm. Leider verlor ich diesen Satz dann 5:7. Den zweiten Satz konnte ich mit 6:3 gewinnen. Ich war besonders mit meinen Aufschlägen zufrieden. Im dritten Satz machten sich meine müden Beine wieder bemerkbar und trotz harten Kampfes gelang es mir nicht, diesen für mich zu entscheiden. Sooo knapp!!! Das hätte ich doch auch gewinnen können!!!
4.6.: Laut Aussage von Monas Trainer Sönke hat er Mona noch nie so elend gesehen.
Er hatte auch den Eindruck, dass es ihr die ganze Woche schon schlechter ging, denn sie war immer nach einer halben Stunde Training sehr müde. Es muss wohl jetzt einmal genau gecheckt werden, was Mona hat. Sie ist zur Zeit beim Physio. Sönke meinte, dass es Mona bereits beim Spiel gegen Melanie South schlecht ging und dass Mona nur deshalb gewonnen hat, weil sie sich so unmenschlich konzentrieren kann.
2.6.: Was wäre England ohne Regen? Der gehört einfach dazu. Gestern hatten wir ihn den ganzen Tag. Heute ist die Wettervorhersage besser. Es soll laut Plan heute die ganze erste Runde zuende gespielt werden.
31.5.: Wow!! Gewonnen!!! Yes!! Melanie hat soooo gut gespielt. Sie hat sehr viel Druck gemacht und wirklich alles getroffen. Ich konnte merken, dass Gras ihr Lieblingsbelag ist. So führte sie denn auch 6:3 und 5:3 30:0. Ich habe ab hier aber die richtige Taktik gefunden und habe mein Spiel etwas umgestellt. Sie hatte dann noch zwei Matchbälle im Tiebreak, den ich dann aber mit 8:6 für mich entscheiden konnte. Auch im dritten Satz spielte sie gut und druckvoll. Ich hatte eigentlich schon bei 5:2 einen Matchball und den auch gewonnen (Melanies Ball war 20 cm im Aus, was ja nicht mal knapp ist), der Schiedsrichter gab ihn aber gut und Melanie konnte dieses Spiel gewinnen. Bei 5:3 wiederholte sich die Situation. Schon wieder gab der Schiedsrichter einen Ausball von Melanie gut, beim nächsten Matchball von mir spielte sie aber den Ball ins Netz, so dass die Situation klar war und ich war total erleichtert. Und mega happy.
30.5.: Gestern hat es hier den ganzen Tag geregnet. Die Quali wurde in der Halle gespielt und ich konnte nicht trainieren. Sönke geht es hier gesundheitlich nicht so gut. Er hat einen Magen-Darmvirus. Hoffentlich stecke ich mich nicht an. Mal sehen, was der Tag heute bringt.
29.5.: Sowas habe ich noch nicht erlebt. Es sind noch 12 Spielerinnen aus der Quali ins Hauptfeld gerutscht. Die Quali ist aber trotzdem ausgezeichnet besetzt (an 1 ist die Nr. 89 WTA), weil noch viele Spielerinnen teilnehmen, die nicht gemeldet waren. Ich habe nun zwei Tage mehr Zeit, mich an das Tennisspielen auf Rasen zu gewöhnen.
28.5.: Endlich mal wieder ein Turnier auf Rasen! 2007 und 2008 habe ich ja eigentlich recht erfolgreich auf Rasen in England gespielt, 2009 ergab sich keine Gelegenheit dazu. Gestern bin ich hier mit meinem Trainer Sönke Capell angekommen. Leider durften wir noch nicht auf den Rasenplätzen trainieren, weil diese für das Turnier geschont werden sollten. Heute morgen dürfen wir die Plätze aber betreten. Sign-In ist heute Abend.
13.6.: Es ging mir schon wieder ein bisschen besser....
13.6.: Es ging mir schon wieder ein bisschen besser, aber morgens konnte ich immer noch nichts essen. Deshalb habe ich nicht meine 100%ige Leistung gebracht, aber ich habe in zwei Sätzen gegen Sedenkova gewonnen. Doppel habe ich mit Lydia Steinbach gegen Koch/Biffar gewonnen. Auch die ganze Mannschaft konnte wieder gewinnen, so dass wir zur Zeit die Tabelle in der zweiten Bundesliga anführen.
24.5.: 9:0 gewonnen! Eine saubere Mannschaftsleistung. Ich habe wieder einmal recht verkrampft gespielt, aber meine Mannschaftskameradinnen und das Publikum haben mich gut angefeuert und Christin hat mich auf der Bank geduldig gecoacht, so dass ich letztendlich mit 6:4 6:4 gegen Sabino gewinnen konnte. Im Doppel habe ich dann befreiter gespielt und Sandra Martinovic und ich konnten gegen Sabino/J. Witthöft mit 6:0 und 6:2 gewinnen.
22.5.: Gefühlte 16 Satzbälle, doch keinen habe ich gemacht. Ich bin soooo unzufrieden mit meiner Leistung, denn ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass ich das Match gewinnen kann. Obwohl ich wohl auch nicht allzu unzufrieden sein muss. Angelika Bachmann ist als 140 WTA gemeldet. Ich stehe zur Zeit bei 221 WTA. Sie war also Favoritin. Klar. Doch mit einem Quäntchen mehr Glück hätte ich eben gewinnen können. Ich hätte mich auch besser bewegen können....naja. Schnell vergessen das Match. Im Doppel habe ich mit Mara gegen Bachmann/Klaschka gespielt. Auch hier haben wir recht knapp verloren, doch war ich hier mir unserer Leistung zufrieden. Insgesamt hat unsere Mannschaft mit 6:3 gewonnen und wir stehen nun auf Platz 2 der Tabelle.
16.5.: Obwohl ich mich noch nicht 100% gesund fühlte und nicht so richtig fit wieder war, spielte ich gestern für meine Mannschaft TC Wahlstedt in der 2. Bundesliga mit. Insgesamt gewannen wir gegen Essen mit 7:2. Ich konnte meine beiden Matches gewinnen. Im Einzel habe ich an Position 1 gegen Daria Jurak gewonnen. Nach gut geswpieltem ersten Satz wurden meine Beine aber sehr müde, so dass ich den zweiten Satz verlor. Ich konnte alle meine Kraft aber im Champions-Tiebreak mobilisieren und gewann den mit 10:8. Im ersten Doppel habe ich mit Sandra Martinovic gegen Jurak und Küsgen souverän in zwei Sätzen gewonnen (Jurak steht immerhin auf WTA-Position 86 im Doppel!).
14.5.: Leider musste ich heute in Straßburg absagen. Ich bin immer noch krank.
13.5.: Krank in Straßburg angekommen. Irgendjemand scheint wirklich etwas dagegen zu haben, dass ich es noch schaffe, mich für die Wimbledon-Quali zu qualifizieren. Ich habe mich heute im Match bereits körperlich angeschlagen gefühlt. Auch mit meiner enormen Willenskraft habe ich es nicht geschafft, meinem Körper heute Höchstleistungen abzuverlangen. Meine Gegnerin hat gut gespielt, ich hätte, wenn ich so gespielt hätte wie gestern, aber eine sehr gute Chance gehabt, sie zu schlagen. Inzwischen weiss ich auch, warum mein Körper so schlapp war. Ich habe jetzt Fieber und im Flug nach Straßburg habe ich die Funktion der in den Flugzeugen ausliegenden Tüten testen dürfen. Ich befürchte, dass ich es nicht schaffen werde, bis morgen wieder so fit zu werden, dass ich spielen kann. Ich versuche jetzt zu schlafen. Morgen sehe ich weiter.
12.5.: Die ersten beiden Sätze verliefen so ähnlich wie auf Jersey. Nachdem ich den ersten Satz relativ klar für mich entscheiden konnte, hatte Anna im zweiten Satz besser gespielt. Im dritten Satz haben wir uns beide nochmal gesteigert. Anna ging mit 2:0 in Führung ich kämpfte hart weiter und Anna auch. Wir beide haben im dritten Satz richtig gut gespielt. In den entscheidenden Momenten habe ich dann wohl etwas besser als sie gespielt und ich kann mich über einen weiteren Sieg über eine Spielerin im Ranking unter 200 freuen.
10.5.: Die Auslosung ist fertig. Ich muss gegen die an 7 gestzte Anna Floris spielen. Auf Jersey habe ich gegen Anna knapp in drei Sätzen verloren. Den ersten Satz hatte ich im März 6:1 gewonnen. Ich versuche dann jetzt zwei Sätze so zu spielen.
10.5.: Nun beginnt das Hauptfeld doch erst am Dienstag. Wir sind gestern hier in Prag angekommen und haben schon ein wenig trainieren können. Gestern Abend war hier ein kleines Unwetter. Die Wettervorhersagen für die kommende Woche sind ebenfalls nicht so gut. Hier gibt es keinen Fahrdienst. Es wird erwartet, dass man die 1-2 km vom Hotel zu Fuß zurücklegt.
6.5.: Durch Zufall entdecke ich, dass das Anfangsdatum des Turniers kürzlich geändert wurde. Puh!! Das Hauptfeld beginnt nun am Montag. Ganz schön erschreckend so eine kurzfristige Änderung. Diejenigen, die bereits einen Flug für Montag gebucht haben, müssen nun auch für Sonntag einen weiteren buchen. Meine Zugfahrkarte gilt zum Glück einen Monat ab Verkaufsdatum. Das offizielle Spielerhotel, das bis gestern dort noch ausgewiesen war, ist ab heute ebenfalls geändert. Es scheint, dass man bei diesem Turnier extrem flexibel sein muss.
6.5.: In der letzten Minute hat noch eine Spielerin aus dem Hauptfeld abgesagt, so dass ich nun erst am Montag in Ruhe anreisen kann.
1.5.: Mein nächster Wettkampf wird das 50.000$-Turnier in Prag sein. Seitdem die erste Zulassungsliste veröffentlicht wurde, stehe ich auf Platz 1 in der Qualifikation. Erfahrungsgemäß sagt immer noch jemand aus dem Hauptfeld ab, so dass ich dann ins Hauptfeld rutsche. Aber hier ist es bis heute nicht passiert. Für mich bedeutet das dann, dass ich am Freitag statt am Montag anreisen muss, obwohl mein erstes Spiel höchstwahrscheinlich am Dienstag sein wird. Für mich entstehen dann ärgerliche Ausgaben, denn ich muss den Trainer und das Hotel 4 Tage länger bezahlen. Ich hoffe ganz ganz stark, dass bis morgen doch noch jemand aus dem Hauptfeld absagt.
27.4.: Carmen und ich haben ein richtig gutes Doppel gespielt. Wir konnten mit den an Position 4 Gesetzten gut mithalten.
Leider hatten wir im Championstiebreak das Glück nicht auf unserer Seite und verloren denkbar knapp mit 8:10.
26.4.: Auch wenn es mich immer noch extrem ärgert, dass ich hier im Einzel keine gute Leistung gebracht habe, muss ich doch sagen, dass es ein ganz besonderes Erlebnis ist, bei diesem Turnier dabei sein zu können. Gestern haben Carmen und ich uns einen Porsche ausgeliehen und sind damit in die Stadt gefahren. (Ein echter Kontrast zu den Übernachtungen im Zelt im Sommer!). Gleich spiele ich mit Carmen ein Trainingsdoppel gegen die Nr. 1 der Welt im Doppel, Cara Black. Das sind schon wirklich tolle Erlebnisse.
25.4.: Dass ich bei so einem hochrangigen Turnier schon alleine durch mein (und Carmens) Ranking ins Hauptfeld der Doppelkonkurrenz komme, ist ja schon schön. Ich trainiere fleissig weiter, um mich vielleicht doch noch mit diesem Boden anzufreunden. Vielleicht klappt es ja bis Dienstag.
25.4.: Heute klappte gar nichts, weder der erste Aufschlag, noch der Return. Mein größtes Problem ist hier dieser rutschige Boden. Im letzten Jahr hatte ich da ja schon grpße Probleme. Deshalb habe ich mich in diesem Jahr konsequenter darauf vorbereitet. Ich habe mir andere Außenschuhe gekauft und ich habe in einer Halle mit einem ähnlichen Boden trainiert. Trotzdem habe ich immer das Gefühl, dass ich hier hinfalle, wenn ich mich bewege. So habe ich es trotz gewissenhafter Vorbereitung nicht schaffen können, mich für diese Bedingungen fit zu machen. Mein Spiel lebt nun einmal davon, dass ich meine Schnelligkeit einsetze und meinen ersten Aufschlag. Jetzt will ich aber hiermit Tatianas Leistungen nicht schmälern. Sie war heute ganz klar die bessere Spielerin.
24.4.: Ich habe gerade das erste Match des Porsche Grand Prix 2010 gewonnen. Carina hat sehr gut gespielt, sie hatte ja gegen mich nichts zu verlieren und spielte mutig und frisch. Ich fühle mich noch nicht 100%ig wohl auf diesem Boden. Morgen wird meine Gegnerin POUTCHEK, Tatiana (BLR) sein.
20.4.:Die Beule am Kopf wird langsam kleiner und ich bin dabei, mich auf die Sandplatzsaison vorzubereiten. Zur Zeit trainiere ich viel in einer Halle, die den gleichen Boden hat, wie die Halle in Stuttgart. In diesem Jahr bin ich aufgrund meines Rankings in die Qualifikation des Turniers gekommen. Vielleicht schaffe ich es ja, mich für das Hauptfeld zu qualifizieren.
14.4.An manchen Tagen hätte man lieber gar nicht aufstehen sollen. Heute war für mich so ein Tag.
Ich durfte erleben, wie nah totaler Erfolg und nur Pech beieinanderliegen. Bei Matchbeginn hatte die Halle 8° und der Bodenbelag des Centercourts war total wellig. Nicht gerade meine Lieblingbedingungen für ein Match. Ich startete toll, konnte gleich mit 3:0 in Führung gehen, verlor dann aber ein wenig den Faden. Viele eigene Fehler und noch viel mehr Schiedsrichterfehlentscheidungen machten es mir nicht einfach, wieder zurück ins Match zu kommen. Ich kämpfte - ich hatte ja noch eine kleine Chance, die French Open Quali zu erreichen - hart und gewann den ersten Satz dann mit 6:4. Zu Beginn des zweiten Satzes gab der Schiedsrichter einen von meiner Gegnerin geschlagenen Ball gut, der eigentlich 20cm im Aus war. Ich rannte, als ich sein Zeichen sah noch schnell zum Ball, spielte ihn auch stieß dabei aber mit meinem Kopf an die scharfe Kante des Stahlträgers der Halle. (Gibt es eigentlich einen Preis für die blödeste Verletzung, die man sich in einem Tennismatch zuziehen kann? Wenn ja, sollte ich mich dafür bewerben.) Es blutete ein wenig und es entstand sofort eine riesige Beule. Die Physiotherapeutin gab mir Eis zum Kühlen. Leider war aber mein Kopf nun nicht mehr klar genug, um einen weiteren Satz zu gewinnen. Ich habs noch versucht, aber es hat nicht geklappt.
14.4. Gleich werde ich mein erstes Einzel hier in Tessenderlo spielen. Das Doppel haben wir (Justine Ozga und ich )gestern gegen die Topgesetzten Clerico/Shapatava äußerst knapp verloren. Hier wird auf Gummigranulat gespielt. Der Bodenbelag ist sehr gewöhnungsbedürftig. Mal sehen, ob es mir gelingt auch hier gut zu spielen.
10.4. Was für ein Turnier!! 12 Siege in dieser Woche. Jetzt konnte ich auch noch das Finale gewinnen.
Rebecca hat im ersten Satz sehr gut aufgeschlagen und sehr gut returniert. Ich hatte eigentlich keine Chance, diesen Satz zu gewinnen. Im zweiten Satz servierte sie nicht mehr ganz so gut und ich nutzte meine Chance, diesen Satz für mich zu entscheiden. Im dritten Satz lief dann alles nach meinem Plan. Insgesamt ist es mir in diesem Turnier wieder gelungen, mehr taktisch zu agieren. Ich hatte immer ein gutes Gefühl dafür, ob ich mehr nur verteidigen oder auf eigene Winner aus sein sollte. Ich freue mich riesig über diesen Erfolg.
9.4. Heute habe ich meinen ersten Doppeltitel auf der Tour gewonnen und dann gleich bei einem 50.000$ Turnier!! Aber erstmal zum Einzel: Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem ich aber dann die wichtigen Punkte für mich entscheiden konnte. Im ersten Satz ging ich mit 5:2 in Führung, dann spielte Bojana besser und es kam zum Tiebreak, bei dem Bojana mit 6:2 in Führung ging. Ich gab nicht auf und kämpfte weiter und gewann den Tiebreak noch mit 11:9. Im zweiten Satz führte ich zunächst 2:0, dann Bojana mit 5:2. Ich konnte das 6:6 erspielen und gewann den Tiebreak mit 8:6. Ich glaube, dass wir den Zuschauern in der Halle und vor dem Fernseher spannende Unterhaltung geboten haben. Statt zwischen den Matches zu relaxen, musste ich zur Dopingprobe. Trotzdem haben wir das Doppel auch noch gewinnen können. Justine und ich haben uns toll ergänzt und Hana Birnerova und Ekatarine Bychkova in zwei Sätzen schlagen können. Es ist immer ein schönes Gefühl, ein Turnier zu gewinnen.
8.4. Auch heute habe ich wieder zweimal gewonnen. Im Einzel gegen Kathrin Wörle. Sie spielt sehr unberechenbar und hat eine gute Übersicht auf dem Platz. Es war schwer, sich immer auf nicht vorher zu berechnende Schläge einzustellen. Ich musste auch ganz schön viel laufen, um zu gewinnen. Aber das kann ich ja gut. Das Endergebnis hieß dann 6:1 6:3.
Im Doppel war ich dann zu Beginn ziemlich müde, aber Justine hat dafür umso besser gespielt und mich immer wieder motiviert. Dann lief es besser und ich spürte die Müdigkeit kaum noch. Morgen also Einzel Halbfinale und Doppelfinale.
7.4. Hier läuft ja alles prima! Ich habe heute schon wieder zweimal gewonnen. Im Einzel war es recht schwer. Sie spielte taktisch sehr gut. Sobald ich einen Ball etwas zu kurz spielte, übernahm sie die Kontrolle über den Ballwechsel. Zum Glück habe ich sehr gut aufgeschlagen. Im Doppel haben Justine und ich ebenfalls sehr gut gespielt und die an 2 gesetzte Paarung Yulia Fedossova und Aurelie Vedy im Champions-Tiebreak geschlagen.
6.4. GEWONNEN! Heute ist mir wieder ein Sieg gegen eine wesentlich höher platzierte Spielerin gelungen. Sie spielte sehr unangenehm. Sie hatte superharte Aufschläge und bei ihren Grundschlägen wusste man nie, ob ein Schlag mit viel Geschwindigkeit oder ein Ball mit viel Schnitt bei mir ankam. Trotzdem habe ich gewonnen. Ich muss wohl sehr gut gespielt haben. Das Match hat nicht mal eine Stunde gedauert.
5.4. Mit drei Assen und einem Doppelfehler startete ich in das Match gegen Karla Mraz. Dieses Auf und Ab war symptomatisch für den ersten Satz, in dem sich gute Phasen mit vielen eigenen Fehlern abwechselten. Im zweiten Satz hat alles, was ich wollte, geklappt und somit habe ich wieder 6 Punkte für die Weltrangliste gewonnen. Morgen muss ich gegen Yulia Fedossova spielen. Zusammen mit Justine Ozga habe ich das Doppel ebenfalls gewinnen können. Das war ein total spannendes Match. Justine und ich konnten den ersten Satz mit 7:5 gewinnen, den zweiten Satz konnten Mandy Minella und Nicole Clerico für sich entscheiden. Obwohl wir im Championstiebreak meistens zurück lagen, haben Justine und ich nach spannendem Kampf 11:9 gewonnen.
4.4. Mit einem As beendete ich das Match gegen Elke Lemmens mit 6:0 6:3. Morgen werde ich gegen Karla Mraz um den Einzug ins Hauptfeld spielen. Doppel spiele ich mit Justine Ozga gegen Mandy Minella und Nicole Clerico.
3.4. Morgen spiele ich im nicht vor 11:30 gegen Elke Lemmens aus Belgien. Der Tennistag hier war lang, weil viele Matches mehr als 2 Stunden dauerten. Ich habe 6:3 6:3 gewonnen und hoffe, dass ich morgen ebenfalls gewinnen werde. Hier noch ein aktuelles Bilde von mir hinter unserem Hotel.
2.4. Ich spiele morgen nicht vor 16:30 gegen Steffi Distelmans, eine Belgierin, die eine WC für die Quali bekommen hat. Das Spielerhotel hier ist ein schönes Kastell mit einem schönen Park.
Am kommenden Freitag ist Sign-In für die Quali in Torhout. Nach dem intensiven Training in der Wintersaison werde ich nun hauptsächlich Turniere spielen. Im April erstmal die beiden Turniere in Belgien, dann folgt im Mai eine bunte Mischung aus Turnieren und Bundesligaspielen. Ich freue mich schon darauf, alles, was ich dazugelernt habe, in mein Match einzubauen. Übrigens - es ist wieder ein Stück von meiner neu designten Webseite fertig. Ich hoffe, es gefällt Euch.
24.3.: Sowas Blödes! Im ersten Satz spiele ich traumhaft und ich habe ihr echt kaum eine Chance gelassen, Punkte zu machen.
Im zweiten
Satz führe ich 5:4 und habe eigenen Aufschlag und fange an
nachzudenken. Die vielen kleinen technischen Änderungen haben sich noch
nicht automatisiert und verlangen viel Konzentration meinerseits. Es
klappte dann alles nicht mehr so wie vorher und ich habe dann versucht,
den Ball mit mehr Sicherheit ins gegnerische Feld zu spielen. Damit
habe ich Anna aber nicht in Schwierigkeiten gebracht. Sie fand zurück
zu ihrem Spiel und konnte aufgrund ihrer Erfahrung den zweiten und
dritten Satz gewinnen. Trotzdem merke ich, dass ich auf dem richtigen
Weg bin. Ich freue mich schon auf die nächsten Matches bei denen meine
Schläge selbstverständlicher gespielt werden. Übrigens habe ich auf
dieser Website einen Twitter-Feed installiert, so dass ich einfacher
und ohne viel Aufwand gleich nach meinen Matches die Ergebnisse auf
diese Seite bringen kann.
23.2.: Ich habe 3 und 0 gewonnen.
Heute hat alles schon viel besser geklappt. Auf dem Lehrgang bei dem
Turnier in Biberach hat Barbara Rittner mir noch einen Tipp bezüglich
des Ballwurfes beim Aufschlag gegeben. Diesen Ratschlag habe ich
umgesetzt und dabei sind mir noch Verbesserungen für die Grundschläge
eingefallen, die ich zusammen mit meinem Trainer Sönke Capell
erarbeitet habe.So viele Veränderungen sollen dann erstmal im Match
umgesetzt werden. Gestern hatte ich dabei noch Schwierigkeiten, heute
ist es mir gelungen. Meine Gegnerin steht ja nicht sehr viel hinter mir
in der Rangliste und hat schon viele gute Spielerinnen geschlagen.
Heute bin ich sehr zufrieden mit mir. Doppel werde ich hier wieder mit
Carmen Klaschka spielen.
22.3.: Ich bin zwar nicht zufrieden mit meiner Leistung, aber ich habe trotzdem klar gewonnen. Morgen wird's bestimmt besser.
21.3.:
Gestern bin ich zusammen mit meinem Vater hier auf Jersey - trotz des
Streiks der BA - gut angekommen. Mein Vater findet die Landschaft der
Kanal-Inseln so schön. Deshalb wollte er mich bei diesem Wettkampf so
gern begleiten. Ich hoffe auf eine gute Auslosung. Dieses
25.000$-Turnier ist ausgesprochen gut besetzt. Ich stehe zur Zeit mit
meinem Ranking von 298 auf Platz 9 der Quali. Vor zwei Jahren kam man
hier mit einem Ranking von 480 noch ins Hauptfeld.
So, die Auslosung ist jetzt fertig. Ich muss im ersten Match gegen Hope Johnson spielen, drittes Match nach 9:30.
28.2.: Leider haben wir nicht gewonnen. Unsere Gegnerinnen haben ausgezeichnet gespielt, sie waren ja auch beide ehemalige Top-100-Spielerinnen.
Sie haben sehr variabel gespielt und uns hat im Endeffekt das Quäntchen Glück gefehlt. Trotzdem war das für mich ein unerwarteter Erfolg und die sind ja immer besonders schön.
27.2.: Endspiel erreicht. Carmen und ich haben wieder gut harmoniert. Wir lagen am Anfang 0:3 zurück, spielten dann aber konzentrierter weiter und gewannen den ersten Satz mit 6:3. Wenn wir morgen nicht zu aufgeregt sind, haben wir eine reelle Chance das Endspiel zu gewinnen.
25.2.: Barrois und Meusburger gingen mit 3:0 in Führung, da sah es schon nach einem klaren Sieg für Barrois/Meusburger aus. Aber Carmen und ich haben uns ins Match zurückgekämpft , gewannen den ersten Satz mit 6:4. Wir haben übrigens wieder ganz toll gespielt - mussten wir ja auch, um gegen diese Gegnerinnen zu gewinnen. Dieser Erfolg im Doppel hat mich bisher bereits um ca. 200 Plätze in der Weltrangliste aufsteigen lassen. Allerdings lege ich zur Zeit den Hauptfokus auf das Einzel. Im Doppel achte ich nur darauf, dass ich ein Ranking behalte. Es ist normalerweise einfach zu teuer, extra wegen Doppel noch ein paar weitere Übernachtungen zu bezahlen und eventuell die Quali für das nächste Turnier nicht spielen zu können.
Das Doppelhalbfinale wird wieder erst übermorgen sein. Ich hoffe, ich bekomme morgen hier mehr Gelegenheit, etwas mehr zu trainieren, als es bisher der Fall war.
23.2.: Maria-Elena war wie erwartet eine starke Gegnerin. Doch mit 5:7 und 4:6 zu verlieren ist ja schon mehr als nur gut mitgespielt. Lange Zeit heben wir durchaus gleichwertig gespielt, allerdings muss ich zugeben, dass Maria-Elena dann immer in den entscheidenden Momenten ein wenig besser war als ich. Ich bin sehr froh darüber, hier die Wild-Card bekommen zu haben und einmal gegen eine so gute Gegnerin spielen zu können. Ich bin natürlich im Moment enttäuscht, aber wenn ich ehrlich mit mir bin, muss ich feststellen, dass ich zur Zeit bereits viel besser in Form bin als geplant. Ich glaube, dass es nicht allzu lange dauert, bis ich auch so gut spiele wie Maria-Elena. Vielleicht klappt es ja gleich im Doppel besser.
Ja, es hat dort besser geklappt. Ich habe noch nie in meinem Leben so gut Doppel gespielt. Alles lief ab, wie in einer Automatik. Ich wusste einfach, wo ich stehen musste und wo ich den Ball hinspielen musste. Es war fast wie in einem Flow-Zustand (den habe ich bisher nur im Matheabitur erlebt). Carmen war eine wirklich tolle Doppelpartnerin.
22.2.: Die Auslosungen für das Einzel und das Doppel sind draußen. Ich muss morgen zweimal spielen. Im Einzel gegen die an 5 gesetzte Italienerin Maria-Elena Camerin. Doppel spiele ich mit Carmen Klaschka gegen Klementschitz/Oprandi.
Heute bin ich den dritten Tag in Biberach. Hier habe ich vom DTB eine Wild-Card für das Hauptfeld bekommen. Barbara Rittner macht mit den deutschen Teilnehmerinnen hier einen Vorbereitungslehrgang. Heute gings schon vor dem Frühstück um 7:30 Uhr auf den Tennisplatz. Ich fühle mich auf diesen Plätzen wohl und hoffe, dass ich am Dienstag oder Mittwoch die Leistungen vom Training auf den Wettkampf übertragen kann.
10.2.: Leider habe ich heute in drei Sätzen gegen Irina Buryachok verloren.
Obwohl ich den zweiten Satz mit 6:0 gewinnen konnte, muss ich doch sagen, dass ich ziemlich schlecht gespielt habe. Grundsätzlich lief beim Turnier in Wrexham alles so, wie ich es mir gewünscht habe. Bei den Turnieren in Sutton und Stockholm habe ich nicht an diese Leistungen anknüpfen können. Hier lief es teilweise gut und teilweise nicht so gut. Mein Ziel für die Zukunft ist es, konstanter meine Leistungen bringen zu können.
9.2.: GEWONNEN! Und das erste Mal ein Ranking unter 300!! Nachdem ich mit 6:4 und 3:0 in Führung ging, hat Gabriela aufgegeben. Mit diesem Sieg habe ich in diesem Jahr bereits 35 Punkte gewonnen. Hier haben wir zur Zeit Probleme mit dem Hotel. Ich musste gestern ausziehen, durfte dann aber wieder einziehen. Heute haben die Hotelmitarbeiter gesagt, dass Justine, Carmen und ich nur hier weiter wohnen können, wenn wir uns drei ein Zimmer teilen. Sönke ist gestern bereits in die Jugendherberge gezogen. Dieses Hin und Her mit den Schlafmöglichkeiten ist ja nicht gerade leistungsfördernd.
8.2.: Ich habe heute gut gespielt. Vor allem bin ich viel ans Netz gelaufen, um dort den Punkt abzuschließen. Jetzt hoffe ich auf eine gute Auslosung für das Hauptfeld, außerdem muss ich mich um meine Wäsche kümmern.
7.2.: Ich konnte gegen Anette MUNOZOVA (SWE) 6:0 6:0 gewinnen. Anette hat jeden Ball mit aller Kraft gespielt. Damit sind ihr dann einige spektakuläre Punkte gelungen, letztendlich konnte ich aber jedes Spiel gewinnen. Jetzt bin ich ziemlich müde und werde versuchen, mich bis morgen zum Qualifinale zu erholen. Ein Sieg würde mir einen weiteren WTA-Punkt bescheren. Damit werde ich dann ziemlich genau bei Rang 300 stehen. Um unter 300 zu kommen, müsste ich weiterhin noch eine Runde im Hauptfeld gewinnen.
Auf gehts nach Stockholm. Das wird ja wieder ganz schön stressig. Gestern noch in Sutton gespielt und morgen in Stockholm. Diejenigen, die direkt im Hauptfeld sind, haben es komfortabler. Wenn man, wie ich hier, Quali spielen muss, hat man nur wenig Zeit zwischen den Turnieren. Wir werden um 13.50 in London abfliegen und um 17:20 in Stockholm ankommen. Dann folgen noch ca. 2 Stunden Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Hotel. Wahrscheinlich wird heute keine Zeit mehr zum Training auf dem Platz sein. Das Sign-In für mich wurde von dem Supervisor in London vorgenommen.
5.2.: Da habe ich heute eine bittere Niederlage hinnehmen müssen. Komisch.
In den Tagen vorher hatte ich ja immer ein wenig Probleme mit meinem Magen. Heute morgen wachte ich auf und dachte: prima, alles wieder in Ordnung. Nur auf dem Platz dann wohl doch nicht! Anna hat ihren Heimvorteil konsequent genutzt und mit ihrem soliden Spiel heute so klar gegen mich gewinnen können. Von meiner Seite kamen viel zu viel einfache Fehler, ständig hatte ich die Möglichkeiten, das Match wieder kippen zu lassen, was dann aber nie gelang. Die einzelnen Spiele gingen häufig über Einstand, aber das bessere Ende hatte fast immer Anna. Ich ärgere mich ziemlich, denn dieser Sieg hätte mich auf jeden Fall unter die ersten 300 der Weltrangliste gebracht. Jetzt fahre ich morgen nach Stockholm, wobei dort die Gegnerinnen in der Quali ebenso stark wie Anna sind. Ich hätte besser hier gewinnen sollen.
4.2.: Endlich mal wieder ein Viertelfinale in einem 25.000$-Turnier erreicht! In den Herbstferien 2008 hatte ich das in Glasgow schon geschafft, im Jahr 2009 wollte es mir nicht gelingen. Evelyn ist als Gegnerin nicht zu unterschätzen. Sie hat viel Wettkampfpraxis und spielt sehr solide und läuft viel. Der extrem rauhe Bodenbelag, der die Bälle so langsam macht, kommt somit Evelyns Spiel entgegen. Ich war mit meinem Spiel sehr zufrieden heute, vor allem mit meiner Beinarbeit. Ich glaube, ich bin noch nie so schnell gelaufen wie heute. Die Gegnerin von morgen steht noch nicht fest, das Spiel läuft noch.
3.2.: Heute musste ich nicht nur gegen die Gegnerin, sondern auch gegen Übelkeit kämpfen. Wenn ich nur die Ursache der Übelkeit kennen würde. Ich hoffe, ich habe nur etwas Unbekömmliches gegessen. Trotzdem ist es mir gelungen, zu gewinnen, aber ich habe nicht gut gespielt. Irgendwie habe ich immer an meinen Magen denken müssen. Ich arbeite daran, dass es mir morgen wieder besser geht. Mit den 8 Punkten von heute werde ich ca. auf Rang 312 kommen. Das sind schon wieder fast 20 Plätze nach oben.
2.2.: Die Auslosung ist jetzt draußen. Ich muss morgen früh gleich das erste Match betreiten. Die Gegnerin kommt aus Russland und ist an Position 8 gesetzt. Ich werde mein bestes geben. Drückt mir die DaumenLächeln.
Heute bin ich nach Sutton (London) gefahren, um dort ein weiteres ITF-Turnier (25.000$) in Großbritannien zu spielen. Ich stand an Position 1 in der Qualifikation und bin nun aber aufgrund einer weiteren Absage noch ins Hauptfeld gerutscht. Damit habe ich auf jeden Fall schon einen Punkt. Trotzdem ist es etwas ärgerlich, dass ich heute anreisen musste. Jetzt wird mein erstes Match am Mittwoch sein und ich muss das Hotel und den Trainer für die Begleitung bezahlen. Gleich werde ich noch mal trainieren.
24.1.: Heute habe ich meinen ersten Titel auf der Tour gewonnen. Ich bin total glücklich.
Es ist immer etwas besonderes, ein Turnier zu gewinnen. Im Jahr 2008 stand ich ja schon in zwei Endspielen, in 2009 habe ich kein Endspiel erreicht. Wenn das kein toller Start ins Jahr 2010 ist !!!Ich habe heute 6:1 6:1 gewonnen. Das Spiel hatte wieder unter einer Stunde gedauert. Auf der website des Deutschen Tennisbundes ist heute auch ein kleiner Bericht zu lesen. Ihr könnt ihn auch hier lesen.
23.1.: Endspiel erreicht. Ich habe gegen Julia Babilon 7:6 und 6:0 gewonnen. Im ersten Satz habe ich es mir selbst etwas schwer gemacht und ein frühes Break nicht halten können. So kam es zum Tie-Break, in dem ich aber gleich 4:0 in Führung gehen konnte. Im zweiten Satz habe ich mich besser auf die Gegnerin eingestellt, die in der letzten Woche in Glasgow Finalistin war. Morgen muss ich im Finale gegen Anne Kremer antreten. Ich hoffe, die Chance für meinen ersten Titelgewinn nutzen zu können, allerdings wird Anna Kremer, die jahrelang unter 50 in der Weltrangliste stand (bestes Ranking 18!) und nun nach einer Verletzunngspause wieder startet, ebenfalls gewinnen wollen.
22.1.: Heute habe ich etwas länger gebraucht, um zu gewinnen. 6:3 3:6 6:3 gegen Audrey Bergot. Es schien so, als ob Audrey keine Probleme mit meinen Bällen hatte. Sie hat fast alles bekommen und hat mich weite Wege laufen lassen. Ich musste ganz schön kämpfen. Ich glaube, dass ich dies Spiel vor vier Wochen noch nicht gewonnen hätte. Morgen muss ich gegen Julia Babilon spielen. Im Doppel sind wir gestern nicht angetreten, weil Nicoles Arm verletzt war.
21.1.: Nach nur 49 Minuten habe ich 6:0 und 6:2 gegen Anna Brashnikowa gewonnen. Nachdem ich auch gestern schon unter einer Stunde gespielt habe, bin ich diejenige, die hier am wenigsten Zeit auf dem Platz verbracht hat. Im ersten Satz hat alles nach Plan geklappt. Anfang des zweiten Satzes habe ich mich etwas zurückgenommen, was wohl falsch war. Dann habe ich wieder an meine Leistungen aus dem ersten Satz anknüfen können. Bisher lief hier alles gut. Das Doppel habe ich gestern mit Nicole Riner gegen die beiden Chinesinnen, die ja auch unsere Gegnerinnen im Einzel waren, knapp gewonnen. Mal sehen, wie das Doppel heute noch klappt.
20.1.: Es war alles so, wie ich es mir vorgenommen habe. Ich bin so richtig zufrieden mit mir. Alles, was ich mir vorgenommen habe, in diesem Match zu spielen, ist mir gelungen. Ich habe gut aufgeschlagen, gut returniert, bin gut gelaufen, habe gut gekämpft um jeden einzelnen Punkt, bin oft ans Netz gelaufen und habe den Punkt mit dem Volley gewonnen und habe aggressiv gespielt. Dabei war meine Gegnerin phasenweise auch sehr gut. Siekonnte gut aus der Defensive spielen. Immerhin ist sie vom Ranking her die 9.beste in diesem Turnier und 355 und 404 liegen ja nicht wirklich weit auseinander.Gleich muss ich noch Doppel spielen und morgen geht es gegen Anna Brashnikova aus Schweden weiter. Hoffentlich klappt weiterhin alles so gut.
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Am Dienstag werde ich mit meinem Trainer Sönke Capell endlich wieder zu einem Turnier fahren. Da zur Zeit keine höherrangigen Turniere in Europa stattfinden, werde ich zu einem 10.000$-Turnier nach Großbritannien fahren. Aus diesem Grund ist das Turnier für ein 10.000er außerordentlich gut besetzt. Ich habe viel trainiert und möchte dieses Turnier dazu nutzen, um mal wieder Matches gegen meine Gegnerinnen aus der Weltrangliste zu spielen. Ich möchte einfach für mich ein paar Sachen ausproblieren. Eine Sache ist z.B. davon, dass ich gegen meine sonstige Gewohnheit nicht einen Tag zu früh anreise. Ich werde hier erst recht knapp vor Turnierbeginn ankommen. Zu Hause kann man ja doch immer etwas besser trainieren.
Auf dem Bild nebenan könnt ihr mich vor dem Tenniscenter in Wrexham zusammen mit Yasmin Clarke sehen. Hier habe ich schon 2002 eines meiner schönsten Tennisturniere gespielt.
Grundsätzlich habe ich immer gern Turniere in Großbritanniern gespielt, weil hier - im Gegensatz zu Deutschland - normalerweise mit Schiedsrichtern gespielt wird. Aber das Turnier in Wrexham bot noch mehr Besonderheiten. Jede Spielerin hatte die Möglichkeit, viele Matches zu bestreiten. Erst wurde in Vierergruppen gespielt, dann wurden vier Felder ausgelost, eines für die Erstplatzierten,...Auch hier gab es dann nochmal doppeltes k.o.-System. So hat sich die Reise für alle gelohnt und man konnte viel Erfahrung sammeln. Untergebracht waren wir in einem typischen englischen Internat, Morton Hall. Hier kam wegen der vielen alten Gebäude ein "Harry-Potter"-Gefühl auf. Am letzten Tag machten wir alle einen Ausflug nach Chester. Zur Erinnerung bekamen wir alle viele Fotos mit, von denen ich Euch hier einige zeige. Mal sehen, was Wrexham mir dieses Jahr bringt.